Gottschalk von Padberg bestätigt Kloster Bredelar Besitzungen (possessionibus), worüber er mit diesem einige Zeit in Streit gelegen hatte und sein Vater Johannes, sein Bruder Johannes von Padberg, sein Onkel Gottschalk, Ritter, und die Stadt Marsberg Siegelurkunden ausgestellt haben. Aufgrund von Bitten des Edelherrn Bertold von Büren, seines Bruders Johannes von Padberg, seines Schwiegervaters Fredericus de Horhusen, des Gotfridus de Hesne, Bernhardus de Daverenborg, Odelricus de Westhem, Hermannus de Lon und mit Zustimmung seiner Frau Ilyana und der seiner einzigen Tochter Ermendrudis verzichtet der Aussteller auf alle Ansprüche an diese Güter. Das Kloster zahlt ihm zur Begleichung seiner Schulden 10 Mark. Bredelar und Marsberg
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Gottschalk von Padberg bestätigt Kloster Bredelar Besitzungen (possessionibus), worüber er mit diesem einige Zeit in Streit gelegen hatte und sein Vater Johannes, sein Bruder Johannes von Padberg, sein Onkel Gottschalk, Ritter, und die Stadt Marsberg Siegelurkunden ausgestellt haben. Aufgrund von Bitten des Edelherrn Bertold von Büren, seines Bruders Johannes von Padberg, seines Schwiegervaters Fredericus de Horhusen, des Gotfridus de Hesne, Bernhardus de Daverenborg, Odelricus de Westhem, Hermannus de Lon und mit Zustimmung seiner Frau Ilyana und der seiner einzigen Tochter Ermendrudis verzichtet der Aussteller auf alle Ansprüche an diese Güter. Das Kloster zahlt ihm zur Begleichung seiner Schulden 10 Mark. Bredelar und Marsberg
A 103u, 99
A 103u Kloster Bredelar - Urkunden
Kloster Bredelar - Urkunden >> 3. 1251 bis 1300
1268
Vermerke: Ausfertigung, Pergament. Von den fünf an Pergamentpresseln anhängenden Siegeln das des Ausstellers verloren, die übrigen vier, das Johanns von Padberg, Bertolds d.J. von Büren, der Stadt Marsberg und Friedrichs von Horhusen, beschädigt. Abschriften in Msc. VI 125 S. 251, Msc. VII 5726 fol. 9-9v, Bredelar Akten 2 fol. 336v-337v. Deutsche Übertragung von 1506 in Bredelar Akten 4 S. 128-130 und S. 171-173.
Druck: Westf. Urkundenbuch 4 Nr. 1152, 7 Nr. 1297
Druck: Westf. Urkundenbuch 4 Nr. 1152, 7 Nr. 1297
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:16 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.1. Kölnisches Westfalen (A) (Tektonik)
- 1.1.1. Herzogtum Westfalen (Tektonik)
- 1.1.1.2. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster Bredelar (Tektonik)
- Kloster Bredelar / Urkunden (Bestand)
- 3. 1251 bis 1300 (Gliederung)