Abt Konstantin, Prior und Konvent von Salmansweiler verleihen dem Hans Georg Schlecker von Unterwilzingen (Gemeinde Erbstetten), Baron Rechtensteinischer Herrschaft, der sich mit der Stieftochter des Vorbesitzers Jakob Fundelß, Anna Maria Diemin verehelichte, für die Zeit seines Lebens den sogen. Grünenbaum-Hof zu Frankenhofen mit einem 3-kärrigen Haus, einer 4-kärrigen Scheuer, 2 Gärten von 5/16 Mm. und einem Vierling 21 Ruthen, 3 3/8 Mm. Wiesen, 82 3/16 J. 21 Ruthen Acker, 7 J. 2 Ruthen ehem. Gemeindegüter, ferner 1,5 J. Stockäcker, die vor wenigen Jahren aus dem Herrschaftswald im Jägermad ausgestockt wurden, gegen einen jährlichen nach Ehingen in die Klosterpflege zu entrichtenden Zins von 2 fl. Hauszins, 2 fl. "Taferngeld", 2 Hof-, 2 Leibhennen, 2 Hühner, 60 Eier, Groß- und Kleinzehnt, 5 Scheffel Vesen, 4 Mittle Hafer oder nach "Willkür" des Klosters die fünfte Landgarbe auf dem Feld, von 7 J. Gemeindeäckern je nach der Ösch 14 Mittle Hafer oder Vesen, von den 1 1/2 J. Stockäckern neben dem Zehnten 27 kr. Hier anschließend Nachtrag von anderer Hand (wenig später): und durchgehendts vom ausgezäpft getränkh die 18te maß ins Umbgelt geben, bey stärkhen abgang aber die 13te maß. Bei Verstoß gegen diese Bestimmungen oder bei seinem Tod soll der Hof dem Kloster heimfallen
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Abt Konstantin, Prior und Konvent von Salmansweiler verleihen dem Hans Georg Schlecker von Unterwilzingen (Gemeinde Erbstetten), Baron Rechtensteinischer Herrschaft, der sich mit der Stieftochter des Vorbesitzers Jakob Fundelß, Anna Maria Diemin verehelichte, für die Zeit seines Lebens den sogen. Grünenbaum-Hof zu Frankenhofen mit einem 3-kärrigen Haus, einer 4-kärrigen Scheuer, 2 Gärten von 5/16 Mm. und einem Vierling 21 Ruthen, 3 3/8 Mm. Wiesen, 82 3/16 J. 21 Ruthen Acker, 7 J. 2 Ruthen ehem. Gemeindegüter, ferner 1,5 J. Stockäcker, die vor wenigen Jahren aus dem Herrschaftswald im Jägermad ausgestockt wurden, gegen einen jährlichen nach Ehingen in die Klosterpflege zu entrichtenden Zins von 2 fl. Hauszins, 2 fl. "Taferngeld", 2 Hof-, 2 Leibhennen, 2 Hühner, 60 Eier, Groß- und Kleinzehnt, 5 Scheffel Vesen, 4 Mittle Hafer oder nach "Willkür" des Klosters die fünfte Landgarbe auf dem Feld, von 7 J. Gemeindeäckern je nach der Ösch 14 Mittle Hafer oder Vesen, von den 1 1/2 J. Stockäckern neben dem Zehnten 27 kr. Hier anschließend Nachtrag von anderer Hand (wenig später): und durchgehendts vom ausgezäpft getränkh die 18te maß ins Umbgelt geben, bey stärkhen abgang aber die 13te maß. Bei Verstoß gegen diese Bestimmungen oder bei seinem Tod soll der Hof dem Kloster heimfallen
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/11 T 1 Nr. 149
Alter Lagerort: Rep. V L. 49 F. H Nr. 8
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/11 T 1 Ehingen: Urkunden
Ehingen: Urkunden >> 1. Urkunden
1737 Mai 31
Urkunden
Siegler: Abtei; Konvent von Salem
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel der Abtei (Sekretsiegel) und des Konvents von Salem mit Papierdecke und blau-roten Seidenfäden
Vermerke: Rückvermerk: Mathäus Schlecker in Frankenhofen 1792||Libell (11 Bl.)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel der Abtei (Sekretsiegel) und des Konvents von Salem mit Papierdecke und blau-roten Seidenfäden
Vermerke: Rückvermerk: Mathäus Schlecker in Frankenhofen 1792||Libell (11 Bl.)
Diem, Anna Maria; Frankenhofen
Funde1, Jakob; Frankenhofen
Konstantin; Abt von Salem (1725-1745)
Schlecker, Hans Georg; Unterwilzingen
Schlecker, Matthäus; Frankenhofen
Schlekher, Hans Georg; Unterwilzingen
Schlekher, Jakob; Unterwilzingen
Ehingen (Donau) UL
Frankenhofen, Ehingen (Donau) UL
Salem FN
Unterwilzingen : Erbstetten, Ehingen (Donau) UL
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:49 MESZ