Staatliches Forstamt Uslar (Bestand)
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NLA WO, 1013 Z Nds
Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik) >> Gliederung >> 3 Akten (Alt / W / Neu / Nds / R / Bund) >> 3.4 Behörden des Landes Niedersachsen (Nds) >> 3.4.7 Forstverwaltung >> 3.4.7.1 Forstämter
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Forstämter und zur Forstverwaltung in Niedersachsen nach 1945 siehe das Vorwort zum Tektonikpunkt "Forstämter" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g775 ).
Das Staatliche Forstamt Uslar ging aus der Königlich-Hannoverschen Oberförsterei Uslar hervor. Es hatte seinen Sitz in Bodenfelde-Nienover. Als 1968 das Forstamt Nienover aufgelöst wurde, kamen die zugehörigen Revierförstereien Nienover, Bodenfelde, Schönhagen zum Forstamt Uslar, wobei die Revierförsterei Bodenfelde in Revierförsterei Polier umbenannt wurde (Polier hatte zuvor im Forstamt Nienover existiert und war aufgelöst worden) (s. Nds. MBl. 1968 S. 1271). Damit gehörten zum Forstamt Uslar, das zur Forstinspektion IV Hildesheim-Solling bzw. Solling der Bezirksregierung Hannover zählte, die Revierförstereien Delliehausen, Nienover, Polier, Schönhagen, Schoningen und Verliehausen.
1991 wurde das Forstamt aufgelöst (Nds. MBl. Nr. 4/1991 S. 122) und sein Forstamtsbezirk auf die Forstämter Hardegsen (Schoningen, Verliehausen), Knobben (Delliehausen, Schönhagen) und Winnefeld (Nienover) aufgeteilt. Im Zuge der Umstrukturierung der Forstverwaltung wurde das Forstamt Uslar 1997 mit Sitz in Uslar neu gegründet. Der Forstamtsbezirk wurde neu zugeschnitten und umfasste die Revierförstereien Burckhardt, Delliehausen, Eschershausen, Fredelsloh, Goseplack, Grimmerfeld, Leisenrode, Schoningen, Vahle und Verliehausen der aufgelösten Forstämter Hardegsen und Knobben (Nds. MBl. 27/1997 S. 1026-1027). Zugleich gingen die drei östlichen Solling-Forstämter Dassel, Uslar und Winnefeld in den Zuständigkeitsbereich der Bezirksregierung Braunschweig über.
Nach einer weiteren Umstrukturierung des Forstamtsbezirks 2001 betreute das Forstamt Uslar das südöstliche Sollinggebiet mit den Revierförstereien Delliehausen, Eschershausen, Fredelsloh, Goseplack, Hardegsen, Vahle und Verliehausen. Im Zuge der Umstrukturierung der Forstverwaltung wurde das Forstamt Ende 2004 aufgelöst und seine ehemaligen Reviere auf die Forstämter Münden und Winnefeld verteilt (Nds. GVBl. Nr. 42/2004 S. 616 ff.; Nds. MBl. Nr. 26/2005 S. 563).
Stand: April 2018
Bestandsgeschichte: Nach der Verwaltungs- und Gebietsreform der Jahre 1977/1978 sind die Archivsprengel der damaligen Staatsarchive neu aufgeteilt worden, so dass das Hauptstaatsarchiv Hannover (heute Standort Hannover des NLA) ab 1978 seine Zuständigkeit für den Kreis Northeim und damit auch für das Forstamt Uslar verlor. Akten mit einer Laufzeit ab dem Stichjahr 1978 sind somit grundsätzlich im Standort Wolfenbüttel des NLA zu suchen. Ein Zugang von neueren Akten ist hier bislang aber noch nicht erfolgt.
Stand: April 2018
Bearbeiter: Dr. Christian Helbich (2018)
Das Staatliche Forstamt Uslar ging aus der Königlich-Hannoverschen Oberförsterei Uslar hervor. Es hatte seinen Sitz in Bodenfelde-Nienover. Als 1968 das Forstamt Nienover aufgelöst wurde, kamen die zugehörigen Revierförstereien Nienover, Bodenfelde, Schönhagen zum Forstamt Uslar, wobei die Revierförsterei Bodenfelde in Revierförsterei Polier umbenannt wurde (Polier hatte zuvor im Forstamt Nienover existiert und war aufgelöst worden) (s. Nds. MBl. 1968 S. 1271). Damit gehörten zum Forstamt Uslar, das zur Forstinspektion IV Hildesheim-Solling bzw. Solling der Bezirksregierung Hannover zählte, die Revierförstereien Delliehausen, Nienover, Polier, Schönhagen, Schoningen und Verliehausen.
1991 wurde das Forstamt aufgelöst (Nds. MBl. Nr. 4/1991 S. 122) und sein Forstamtsbezirk auf die Forstämter Hardegsen (Schoningen, Verliehausen), Knobben (Delliehausen, Schönhagen) und Winnefeld (Nienover) aufgeteilt. Im Zuge der Umstrukturierung der Forstverwaltung wurde das Forstamt Uslar 1997 mit Sitz in Uslar neu gegründet. Der Forstamtsbezirk wurde neu zugeschnitten und umfasste die Revierförstereien Burckhardt, Delliehausen, Eschershausen, Fredelsloh, Goseplack, Grimmerfeld, Leisenrode, Schoningen, Vahle und Verliehausen der aufgelösten Forstämter Hardegsen und Knobben (Nds. MBl. 27/1997 S. 1026-1027). Zugleich gingen die drei östlichen Solling-Forstämter Dassel, Uslar und Winnefeld in den Zuständigkeitsbereich der Bezirksregierung Braunschweig über.
Nach einer weiteren Umstrukturierung des Forstamtsbezirks 2001 betreute das Forstamt Uslar das südöstliche Sollinggebiet mit den Revierförstereien Delliehausen, Eschershausen, Fredelsloh, Goseplack, Hardegsen, Vahle und Verliehausen. Im Zuge der Umstrukturierung der Forstverwaltung wurde das Forstamt Ende 2004 aufgelöst und seine ehemaligen Reviere auf die Forstämter Münden und Winnefeld verteilt (Nds. GVBl. Nr. 42/2004 S. 616 ff.; Nds. MBl. Nr. 26/2005 S. 563).
Stand: April 2018
Bestandsgeschichte: Nach der Verwaltungs- und Gebietsreform der Jahre 1977/1978 sind die Archivsprengel der damaligen Staatsarchive neu aufgeteilt worden, so dass das Hauptstaatsarchiv Hannover (heute Standort Hannover des NLA) ab 1978 seine Zuständigkeit für den Kreis Northeim und damit auch für das Forstamt Uslar verlor. Akten mit einer Laufzeit ab dem Stichjahr 1978 sind somit grundsätzlich im Standort Wolfenbüttel des NLA zu suchen. Ein Zugang von neueren Akten ist hier bislang aber noch nicht erfolgt.
Stand: April 2018
Bearbeiter: Dr. Christian Helbich (2018)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ