Protokolle (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, S-Pr
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim (Archivtektonik) >> Stadtarchiv Wertheim >> Selekte aus der Überlieferung der Stadtverwaltung
1408-2008
Überlieferungsgeschichte
Die in diesem Selektbestand zusammengefassten Bände zählen größtenteils zum sogenannten historischen Kern des heutigen Stadtarchivs Wertheim. Die Ältesten waren bereits Teil des Ratsarchivs, welches seine Ursprünge im 15. Jahrhundert hat und 1783 zum ersten Mal in einem Findmittel erfasst wurde. 1883 erfuhren sie eine zweite Ordnung, als Archivpfleger Dr. Karl Wagner die im Stadtarchiv vorhandenen Archivalien neu erfasste und diese in Rubriken aufteilte. 1910 wurden die älteren Bände durch seinen Nachfolger Dr. Karl Hofmann noch einmal umorganisiert. Erst 1989 wurden die Bände mithilfe einer Zettelkartei erfasst, dabei blieb die Einteilung in die bereits vorhandenen Rubriken erhalten.
Die Zettelkartei diente als Grundlage für das aktuelle Findmittel, indem auch die Rubriken von 1883 bzw. 1910 noch ihre Gültigkeit haben.
Bronnbach, im Juni 2016
Anna Spiesberger
Die in diesem Selektbestand zusammengefassten Bände zählen größtenteils zum sogenannten historischen Kern des heutigen Stadtarchivs Wertheim. Die Ältesten waren bereits Teil des Ratsarchivs, welches seine Ursprünge im 15. Jahrhundert hat und 1783 zum ersten Mal in einem Findmittel erfasst wurde. 1883 erfuhren sie eine zweite Ordnung, als Archivpfleger Dr. Karl Wagner die im Stadtarchiv vorhandenen Archivalien neu erfasste und diese in Rubriken aufteilte. 1910 wurden die älteren Bände durch seinen Nachfolger Dr. Karl Hofmann noch einmal umorganisiert. Erst 1989 wurden die Bände mithilfe einer Zettelkartei erfasst, dabei blieb die Einteilung in die bereits vorhandenen Rubriken erhalten.
Die Zettelkartei diente als Grundlage für das aktuelle Findmittel, indem auch die Rubriken von 1883 bzw. 1910 noch ihre Gültigkeit haben.
Bronnbach, im Juni 2016
Anna Spiesberger
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ