Schenk Konrad d. Ä., Herr zu Erbach, antwortet Graf Philipp v. Katzenelnbogen auf das an ihn und Hans Kämmerer d. Ä. gemeinsam und das dann an ihn...
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B 3 Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft)
Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft) >> 1 Findbuch Demandt
1422 Juni 5
Etwa gleichzeitige Kopie Staatsarchiv Darmstadt, Lichtenberg
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben under mym ingesiegel sexta feria post festum Penthecostes a. etc. 22
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Schenk Konrad d. Ä., Herr zu Erbach, antwortet Graf Philipp v. Katzenelnbogen auf das an ihn und Hans Kämmerer d. Ä. gemeinsam und das dann an ihn persönlich gerichtete Schreiben wegen der Brandschatzung des Dorfes Bieberau (Vgl. Nr. 3121.), dass er den ersten Brief erhalten habe, als Hans Kämmerer nicht bei ihm gewesen sei. Er habe deshalb. mit der Antwort warten wollen, bis dieser wieder zu ihm käme. Inzwischen sei er (Graf Philipp) sein Feind geworden, weshalb er die Antwort unterlassen habe. Er sei jedoch der Meinung, dass Lichtenberg mit Bieberau und den anderen Dörfern noch immer seinem (Graf Philipps) Vater gehöre, da er noch immer in dessen Hause und in dessen Kost unabgeteilt lebe. Er halte daher seine (Philipps) Vorwürfe (notredde) für ungerechtfertigt, sei jedoch bereit, deswegen einen Schiedstag mit ihm an einem Orte zu halten, an den er unbehindert durch Feindschaften gelangen könne. Hierüber erbitte er seine Meinung
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Demandt, Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Regesten-Nr. 3128
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Schenk Konrad d. Ä., Herr zu Erbach, antwortet Graf Philipp v. Katzenelnbogen auf das an ihn und Hans Kämmerer d. Ä. gemeinsam und das dann an ihn persönlich gerichtete Schreiben wegen der Brandschatzung des Dorfes Bieberau (Vgl. Nr. 3121.), dass er den ersten Brief erhalten habe, als Hans Kämmerer nicht bei ihm gewesen sei. Er habe deshalb. mit der Antwort warten wollen, bis dieser wieder zu ihm käme. Inzwischen sei er (Graf Philipp) sein Feind geworden, weshalb er die Antwort unterlassen habe. Er sei jedoch der Meinung, dass Lichtenberg mit Bieberau und den anderen Dörfern noch immer seinem (Graf Philipps) Vater gehöre, da er noch immer in dessen Hause und in dessen Kost unabgeteilt lebe. Er halte daher seine (Philipps) Vorwürfe (notredde) für ungerechtfertigt, sei jedoch bereit, deswegen einen Schiedstag mit ihm an einem Orte zu halten, an den er unbehindert durch Feindschaften gelangen könne. Hierüber erbitte er seine Meinung
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Demandt, Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Regesten-Nr. 3128
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ