1489 Oktober 08. Herman Otinchus, Bürger zu Herford, und seine Frau Wybbe verkaufen einen Garten, den Hermans Mutter von Dyderik Rudenkrantz abgekauft hat, nach Inhalt der Urkunde, die der Gograf mit seinem eigenen Siegel versehen hat, für 4 rh. Gulden dem Lemgoer Bürger Baltasar Gyseler und seiner Ehefrau. Zur Bekräftigung des Verkaufes hängt Hinrich Bekemann sein Siegel ebenfalls an die Urkunde.
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1489 Oktober 08. Herman Otinchus, Bürger zu Herford, und seine Frau Wybbe verkaufen einen Garten, den Hermans Mutter von Dyderik Rudenkrantz abgekauft hat, nach Inhalt der Urkunde, die der Gograf mit seinem eigenen Siegel versehen hat, für 4 rh. Gulden dem Lemgoer Bürger Baltasar Gyseler und seiner Ehefrau. Zur Bekräftigung des Verkaufes hängt Hinrich Bekemann sein Siegel ebenfalls an die Urkunde.
01.01.01 U, U_0752
01.01.01 U [S 1] 01 Urkunden
[S 1] 01 Urkunden >> 01 Stadt Lemgo (Alt- und Neustadt) - Haupturkundenarchiv >> Urkunden 1451 - 1500
1489.10.08
Schlagwort: Grundstücksverkehr / Immobilienhandel
Darin: Siehe U 0644
Enthält: Ausf., Papier, dt., 2 Sgg. angeh: 1) Hinrich Bekemann 2) Herm. Ottinhaus, Hoppe (Transkription)
Darin: Siehe U 0644
Enthält: Ausf., Papier, dt., 2 Sgg. angeh: 1) Hinrich Bekemann 2) Herm. Ottinhaus, Hoppe (Transkription)
Sonstige Empfänger
Archivale
Aussteller: Urkundenaussteller: Sonstige weltliche Urkundenaussteller
1489
Baltasar
Bekemann
Bekräftigung
Bürger
Dyderik
Ehefrau
Frau
Garten
Gograf
Gulden
Gyseler
Herford
Herman
Hermans
Hinrich
Inhalt
Lemgoer
Mutter
Oktober
Otinchus
Rudenkrantz
Siegel
Urkunde
Verkaufes
Wybbe
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:23 MEZ
Public Domain Mark 1.0 Universell