Ernst [von Mengersdorf], Bischof von Bamberg, belehnt Hanns Philipp Stieber zu Ermreut [Ermreuth/Forchheim] wie eh. Hanns Joachim Stieber von Buettenheim [Buttenheim/Bamberg] und dann seinen Sohn Pangratz mit Einverständnis des Albrecht und Georg Sebastian Stieber und der Söhne des + Georg Heinrich Stieber, Hanns Joachim und Hanns Sebastian zu Mannlehen mit den Zehnten über das Dorf Ermreuth, dem Fischwasser an der Schwabach [Schwabach/Fluss] beim Siechhaus (siechkobel) unter der Aichenmühle bis zur Lindtmühle, einem Garten, Wiesen an der Schwabach, drei Höfen der Witwe des Heintz Weber, Cuntz Steinbrecher und Fritz Kagell zu Rottlas [Rödlas/Forchheim], dann einer Selde des Hanns Rufferin, drei Gütern zu Diettersberg [Dietersberg/Forchheim], einem Zehnt und zwei Gütern der Witwe des Claus Beyer und Cuntz Stiernweiß zu Sendelbach [Kleinsendelbach/Forchheim], einem Hof zu Stöckach [Stöckach/Forchheim], einem Zehnt zu Rangen [Rangen/Forchheim] bei Schlickenreuth [Schlichenreuth/Forchheim] und mit der Wiesenmühle an der Schwabach. G. Bamberg dinstags den 9. Januarii funfzehenhundert und im neuntzigsten jahr.
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Ernst [von Mengersdorf], Bischof von Bamberg, belehnt Hanns Philipp Stieber zu Ermreut [Ermreuth/Forchheim] wie eh. Hanns Joachim Stieber von Buettenheim [Buttenheim/Bamberg] und dann seinen Sohn Pangratz mit Einverständnis des Albrecht und Georg Sebastian Stieber und der Söhne des + Georg Heinrich Stieber, Hanns Joachim und Hanns Sebastian zu Mannlehen mit den Zehnten über das Dorf Ermreuth, dem Fischwasser an der Schwabach [Schwabach/Fluss] beim Siechhaus (siechkobel) unter der Aichenmühle bis zur Lindtmühle, einem Garten, Wiesen an der Schwabach, drei Höfen der Witwe des Heintz Weber, Cuntz Steinbrecher und Fritz Kagell zu Rottlas [Rödlas/Forchheim], dann einer Selde des Hanns Rufferin, drei Gütern zu Diettersberg [Dietersberg/Forchheim], einem Zehnt und zwei Gütern der Witwe des Claus Beyer und Cuntz Stiernweiß zu Sendelbach [Kleinsendelbach/Forchheim], einem Hof zu Stöckach [Stöckach/Forchheim], einem Zehnt zu Rangen [Rangen/Forchheim] bei Schlickenreuth [Schlichenreuth/Forchheim] und mit der Wiesenmühle an der Schwabach. G. Bamberg dinstags den 9. Januarii funfzehenhundert und im neuntzigsten jahr.
Gutsarchiv der Freiherren von Künßberg zu Kaibitz (G 70) 535
ex GNM vK U 22 - Z.R. 54 - Nr. 4598
Registratursignatur/AZ: U
Gutsarchiv der Freiherren von Künßberg zu Kaibitz (G 70) Gutsarchiv der Freiherren von Künßberg zu Kaibitz
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1590 I 9 Bamberg
Gutsarchiv der Freiherren von Künßberg zu Kaibitz (G 70)
Urkunden
ger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
15.04.2025, 15:34 MESZ
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