Erbzinsverkauf. Vor den Schöffen zu Siegburg (Syberg) verkaufen der Siegburger Bürger Gobelinus, Sohn des verstorbenen Henkelo de Lanzenbach, und Frau Elsa, sowie dessen Bruder Christian einen am 24. August (in festo b. Bartolomei apostoli) zahlbaren Erbzins im Betrag von 30 Solidi Köln. Denare und einen in carnisprivio zahlbaren im Betrag von 3 jungen Hühnern, die sie von der Wennemachers Bitze an der Sieg zu Siegburg (Besitzer: Hermann Wennemacher, Aleydis, Witwe von Henkin Wennemacher und der Töpfer Henzo Cremer, alle zu Siegburg) bisher bezogen, an die geistlichen Leute Jacobus de Lanzenbach, Prior zu Heisterbach, und Alveradis, Tochter des Siegburger Schöffen Arnold von Wiese (de prato), Nonne zu Zissendorf (Cyzendorp), mit Anfall an den Konvent zu Heisterbach nach dem Tode der genannten geistlichen Leute. Der Prior Jacobus und die Nonne Alveradis sollen zeitlebens nur die Nutznießung haben. Es siegeln die Schöffen zu Siegburg. Crastino beati Bartolomei apost.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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