Sevenheeck, früher Dingerhof, zu Hiesfeld im Herzogthum Cleve
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AA 0619, 77
AA 0619 Herrschaft Styrum, Akten
Herrschaft Styrum, Akten >> 1. Akten >> 1.8. Verhandlungen der Styrumschen Mannkammer >> 1.8.3. Lehen, Specialia
o. D.
Enthaeltvermerke: Enthält: Verhandlungen über dieses Lehen von 1546-1802. Belehnte: 1445 Johann Hiesfeld, 1488 Johann v. d. Steinhaus, 1530 Johann v. d. Capellen, 1598 Evert von Bovingen, 1606 derselbe, 1611 und 1616 Peter Quadt zu Waterheck, 1652 dessen Sohn Johann Wilhelm v. Quadt; 1703 refutirte, nach längerer Unterbringung der Lehnsfolgen, Ludwig von Quadt auf die reformirte Gemeinde, welche Johann Beykam als Lehnsträger stellte. Die Renovation der Belehnung ward aber verweigert und längere Zeit wegen der Lehnbarkeit zerstritten. Die Weigerung der Gemeinde dauerte bis 1802, wo als Lehnträger Hermann Dormann präsentirt wurde
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:36 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.3. Herrschaften (Tektonik)
- 1.3.2. N - Z (Tektonik)
- 1.3.2.9. Styrum (Tektonik)
- Styrum, Akten AA 0619 (Bestand)
- 1. Akten (Gliederung)
- 1.8. Verhandlungen der Styrumschen Mannkammer (Gliederung)
- 1.8.3. Lehen, Specialia (Gliederung)