Klage des Bernard Modersohn ./. die Witwe Johan Missing, geb. Anna Bilholdt, später den Herman Schreiber wegen Errichtung eines Pforthauses
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B-Acta scab, II 125
B-Acta scab Acta Scabinalia (Nachbarrechtliche Grundstücksstreitigkeiten)
Acta Scabinalia (Nachbarrechtliche Grundstücksstreitigkeiten) >> 1601-1700
1622
Enthält: Klage des Bernard Modersohn gegen die Witwe Notar Johan Missing, geb. Anna Bilholdt auf dem Honekamp, später den Herman Schreiber, 1622. Kläger will an seine Besitzung, die er vor einigen Jahren gekauft hat, ein neues Pforthaus errichten. Die Beklagte widerspricht, da er ihr das Licht zubaut. Das Haus der Beklagten gehörte früher dem verstorbenen Rembert Rupe. Erwähnt werden: Dieterich Neuhaus und sein Nachbar Henrich Rhemmen; Lic. und Syndikus Witfelt, der zwischen Stevening zur Willinghege und Witwe Akenschok wohnt; Bürgermeister Droste am Alten Steinweg neben Kerckering wohnhaft; Johan Sudefelt an der Frauenstraße neben Höfflinger; Herman Heerde an der Vossstiege beim Hinterhaus der Witwe Lancellot; Berndt Scholkock an der Königstraße neben Bucks Hof; Dr. Loges und sein Nachbar Christoffer zum Schloet; Bernard Meier junior neben der alten Apotheke am Markt; Lic. Melchior Mensing; Dietrich Rupe; Witwe Erasmus Otterstedde; Christoff Clute; Johan Morrien.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:01 MEZ
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