Die Walk- ex post Öl-Mühle bei Warburg betreffend
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Loculus XXIII, Paket I Nr. 1/2-14
B 414 Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg
Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg >> 15. Mühlen
1660-1761
Enthaeltvermerke: enth.: 1/2) Freigraf Thilosen berichtet wegen der Warburgischen Mühlen (Möllen), in Specie wegen der vormaligen Walk- nun Öl-Mühle (Müllen), was er in Specie von derselben Eigenschaft von des vormals gewesenen Müllers Otten Hammerschlags hinterlassenen Witwe in Erfahrung [habe] bringen können, 18. Febr. 1660; 1) Freigraf Hiddeßen zu Warburg referiert an Herrn Amts-Drosten wegen des strittigen Schüttes zwischen dem Stein-Müller Krull contra den Stein- ölig Müller Johan Gabriell zu Warburg mit beigefügtem Protocollo, 25. Juni 1710; 2) Extractus Protocolli Communis nach welchem der Öl-Müller wegen [des] dem Stein-Müller entzogenen Wassers in 5 Goldgulden (goldtg.) Strafe declariert, und demselben ferner bei 10 Goldgulden (gg.) Strafe anbefohlen sei, sein Mühlen-Schütt zuzuhalten, 28. Juni 1710; 3) Copia Mandati de exequendo, so wider den Öl-Müller über die andictierten Brüchte ab[ge]gangen, 29. Juni 1710; 3 1/2) An Ihro Hochfürstlichen Gnaden untertäningste Bittschrift pro gratiosissima Concessione erigendi Molam Oleariam an Seiten Martin Hagemans aus Warburg, cum inscripto gratioso Mandato desuper inquirendi et referendi, 20. Mai 1717; 4) Copia Hochfürstlicher gnädigsten Concession wegen einer Öl-Mühle (Müllen) pro Martin Hageman, 11. Juli 1721; 5) Bericht des Freigrafen Brockman an die Hochfürstliche Hof-Kammer, daß die Witwe Bürgermeisterin (brgsterin) Martin Hageman die neu erbaute Öl-Mühle und dabei belegenen Garten zu verkaufen und an die Hochfürstliche Hof-Kammer zu cedieren willens wäre, 8. Febr. 1731; 6) Rescriptum Camerae an Oberamt Dringenberg wegen der neuen Mühle(n) zu Warburg, den Augenschein einzunehmen und ob es deutilicate Camerea sein sollte, solche Mühle (Mülle) anzukaufen, auch was die Witwe für einen Kaufschilling praetendiere zu berichten, 10. März 1731; 7) Specificatio des Eichen-Holzes, so behufs des kleinen Schüttwerks bei der neuen Mühle (Müllen) zu Warburg von Nöten ist, nebst beigefügten Berichts des Forst-Meisters von Geismar, aus welchen Waldungen solches Holz genommen werden könne. Cum inscripto Mandato Camerae ans Oberamt Dringenberg, das specificierte Holz sich anweisen und den Mühlen-Bau pro Interesse Camerae unverzüglich verfertigten zu lassen, 6. Juli 1731; 8) Untertänige Supplication und Bitte an Seiten Joannis Müllers, Hochfürstlichen Öl-Müllers am Twiste-Fluß, wider den zeitigen Twiste-Müller wegen eigenmächtiger Aufziehung der Wasser-Schütten, cum inscripto Mandato Camerae, den Mühlen-Fluß und angeblichen Schaden in Augenschein zu nehmen und darüber zu verordnen, 7. Juli 1732; 8 1/2) Concept [eines] Berichts Oberamts Dringenberg über deshalb (dieserthalbe) eingenommenen Augenscheins und der Sachen Befindung, 6. Sept. 1732; 9) Rescriptum Camerae wegen eines durch zwei erfahrene Müller zu setzenden Wasserzeichnens, um dadurch den Streit zwischen beiden Fürstlichen Öl- und Twiste-Müllern abzutun, 11. Sept. 1732; 10) Rescriptum Camerae wegen der Hagemanschen nunmehr Hochfürstlichen Öl-Mühle zu Warburg, um gutachtlich zu berichten, wie solche Mühle am nützlichsten ausgetan oder einen in Emphytensin gegeben werden könne, 7. März 1738; 11) Reversale des Christoff Blomen wegen geschehener Belehnung mit der sogenannten Hagemanschen Öl-Mühle an der Twiste, unter der alten Stadt Warburg gelegen, gegen zahlende jährliche 40 Reichstaler in Hochfürstliche Rent-Kammer, 27. März 1738; 12) Concept Relationis des Rent-Meisters Brand an die Hochfürstliche Hof-Kammer wegen der Hagemanschen, nunmehr Hochfürstlichen Öl-Mühle an der Twiste zu Warburg, 24. April 1738; 13) Mandatum producendi Contractum contra Öl-Müller in der Twiste-Mühle (Müllen) zu Warburg, 19. Sept. 1759; 14) Rescriptum Reverendissimi Capituli Sede vacante Regnatis wegen des Öl-Müllers Christoph Blomen und vom selben zu producierenden Contracts, 24. April 1761
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Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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09.01.2026, 11:13 MEZ
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