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Margreth, Ehefrau des Contz Halder von Gruibingen [Kr. Göppingen], wohlverschuldeter Sachen wegen zu Göppingen gef., wird auf Fürbitte guter Freunde nach Bezahlung ihrer Atzung aus dem Gefängnis entlassen und schwört U.
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Margreth, Ehefrau des Contz Halder von Gruibingen [Kr. Göppingen], wohlverschuldeter Sachen wegen zu Göppingen gef., wird auf Fürbitte guter Freunde nach Bezahlung ihrer Atzung aus dem Gefängnis entlassen und schwört U.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44 Urfehden
Urfehden >> 2. Band 2: Dornhan bis Heidenheim >> 2.4 Göppingen, Amt >> 2.4.13 Gruibingen
1527 Februar 4 (Mo. n. Lichtmeß)
Urkunden
Siegler: Die ehrsamen und weisen Schwycker Schwycker und Wolff Jäger, beide Bürger und Richter zu Göppingen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Halder, Contz, Gruibingen
Halder, Margreth, Ehefrau des Contz, Gruibingen
Jäger, Wolfgang; Bürgermeister, Bürger, des Gerichts bzw. Richter, Keller, Göppingen, um 1522-1562
Schwycker, Schwycker; Bürgermeister zu Göppingen, um 1521-1532
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.