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Kaiser Ludwig [IV.] erlaubt Heinrich [von Hohenberg], Abt von
Fulda, und seinen Nachkommen, wann immer sie wollen, das Dorf Diedorf
(Dyedorff) mit...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1341-1350
1342 September 22
Ausfertigung, Pergament, mit Seidenschnur angehängtes Majestätssiegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Der geben ist ze Franchenfurt an Sunntag nach Mathei nach Kristes geburd driuzehenhundert iar dar nach in dem zwei und vierzigistem iar in dem aht und zweintzigistem iar unsers riches und in dem funfzehendem des keysertumes
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kaiser Ludwig [IV.] erlaubt Heinrich [von Hohenberg], Abt von Fulda, und seinen Nachkommen, wann immer sie wollen, das Dorf Diedorf (Dyedorff) mit Graben und Mauern wie eine Stadt zu befestigen. Zusätzlich erhalten die Einwohner einen Wochenmarkt. Den Tag des Marktes kann Heinrich selbst festlegen. Die Einwohner können ihr Recht von den Reichsstädten in Anspruch nehmen. Siegelankündigung. Ausstellungsort: Frankfurt. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers, Revers)
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda: K 430, f. 131
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Schannat, Corpus Traditionum Fuldensium, S. 414; Regest: Regesten Kaiser Ludwigs, Nr. 2268
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.