Obligation. Wolter Diederich von Balderich genannt Barich und Maria Magdalena Hanff genannt Spich verkaufen, auch in Vertretung ihres Vetters Friedrich von Beer und Frau Margaretha Sybilla von Beer geborene von Quadt, zwecks Ablegung einer bei Herrn von Sive und Wwe. Bulichs stehenden noch von dem verstorbenen Arnold von Spich herrührenden Schuld an den Doktor der Rechte Gervin Horn genannt Goldtschmidt, Kurfürstlichen Appellationsgerichtskommissar zu Köln und Syndikus des erzstiftischen Grafenstandes, und Frau Maria Magdalena Schlaun eine am 1. September zahlbare Rente im jährlichen Betrag von 15 Reichstaler für die Summe von 300 Reichstaler und setzen ihren im Amte Löwenberg, Kirchspiel Sieglar (Lair), Dorf Spich, gelegenen freiadlichen Hof, der nur mit dem gewöhnlichen Zehnten und einer jährlichen Abgabe von 7 Sester Roggen belastet ist, zum Pfande. Die Rente ist am Zahlungstage nach voraufgegangener vierteljährlicher Kündigung mit dem Betrag der Kaufsumme ablösbar. Unterschriften: Johann Adolph von Balderich (Bruder und Erbe des obengenannten, vor der Ausfertigung dieser Urkunde verstorbenen Rentverkäufers), Maria Magdalena von Hanff genannt Spich, Johannes Klein, Johannes Bestgen, Peter Koffer, Johannes Schopps. Es siegeln Walter Diederich von Balderich, Maria Magdalena von Hanff und das Gericht zu Sieglar.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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