Urkunde 126
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5WV 021B Stift St. Goar Stift St. Goar
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15.1.1605
Regest: Vor Schultheiß und Schöffen des Gerichts zu Nidderwalmach (Niederwallmenach) bekennen ihre Mitbürger Joergen Backes und seine Frau Anna, 35 Gulden Kapital erhalten zu haben, die bisher +Hans Wend den Stiftsherrn zu Sant Gewer schuldig war und zu Martini verzinst hat, übernehmen die Zinszahlung und setzen als Unterpfand einen Garten und ein Stück Acker oben am Dorf (Angrenzer: oben der gemeine Weg, unten Wilhelms Schmitz Erben ), ein Ackerstück unten an dem Ritzenhaner (Reitzenhain) Weg (Anlieger: unten Joergen Schmit), ein Ackerstück im langen Gewende (Anlieger: oben der Landesherr), ein Sommer Sett an Milner (Miehlen) Weg (Anlieger: oben David Mauß, unten Baltheis Johannes), ein Sommer Sett bei dem Eichenbaum (Anlieger: oben Peter Linszel). Es unterschreiben Paulus Hell, Schultheiß, Paulus Chrisman, Peter Bor(n)becher, Johann Hell, Valentin Hirtt (Hurdt), Emmerich Hell und Baltheis Johannes, Schöffen zu Niederwallmenach. Geben und beschehen am 15. Januarii anno 1605. Konzept. Pap.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:28 MEZ