1. Ausreichen der Gelder für den Unterhalt der Reiterkompanien in Westfalen, Verhinderung der Reise eines Goldschmiedes aus der Grafschaft Waldeck wegen der Seuche
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U 132, 25947
U 132 Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.), Wocklum - Akten
Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.), Wocklum - Akten >> 1. Akten >> 1.1. Öffentliche Angelegenheiten >> 1.1.3. Wirken des Dietrich von Landsberg (1647-1683) als Landdrost, Generalwachtmeister und Diplomat >> 1.1.3.3. Briefe des Franz Egon von Fürstenberg, Bischof von Straßburg und kurkölnischer Minister, an v. Landsberg
21. Jan. 1668
Enthaeltvermerke: 6. Unterhalt der Soldatesca, Reparierung der Schloßpforte und sonstige Bauarbeiten, Beschäftigung eines Pulvermachers bzw. Anlage einer Pulvermühle unweit Arnsbergs, neue münster. Pasquille (25. Jan. 1668) ; 8. Bau zu Hirschberg, Differenzen mit Meister Nicolas (26. Jan. 1668) ; 10. Versehen beim Bau des Schlosses zu Arnsberg, Unterhalt der Soldaten, münster. Pasquillen (3. Feb. 1668) ; 15. Münster. Präbende, Eisgruben, Reise des Baukommissars Roffus ins Elsaß (13. Feb. 1668) ; 16. Schreiben des Christian Ludwig Graf von Waldeck: Pulver, Kugeln und Lunten, Übersendung von Proben von Marmor und Alabaster (13. März 1668) ; 21. Einstellung von Leuten durch den Obristwachtmeister Schade, Beschwerden über den Rittmeister Lohe (11. Feb. 1668) ; 23. Verpflegung der Soldaten bei den Bürgern, Pulvermühle (17. Feb. 1668) ; 25. Obristwachtmeister Schade, Vorschlag zur Abschaffung der Soldaten (Groote und Lindenkamp), Notwendigkeit eines stehenden Heeres (23. Feb. 1668) ; 30. Leutnant Rabel, Dompräbende zu Münster, Überlassung der Völker an die Venetianer gegen die Türken zur Einsparung von Kosten (13. März 1668) ; 32. Truppen im Stift Hildesheim unter Leutnant Rumpf und Fähnrich v. Hillen, Ausschreibung eines Landtages ; 34. Aufstellung einer Liste über die Stärke der Truppen, Ausrüstung mit Gewehren und Blei, Beschaffung aus dem Bergwerk (4. April 1668) ; 38. Hilfe für den Bischof von Münster mit Munition (12. April 1668) ; 40. Frieden zwischen Frankreich und Spanien, desgl. zwischen Münster und Holland, Hilfe für die Venetianer (3. Mai 1668) ; 42. Entbehrlichkeit der Völker wegen des erhofften Friedens (4. Mai 1668) ; 44. Erwartete Ratifikation des Friedens, Narretei der Kölner (14. Mai 1668) ; 46. Publizierung des Friedens zu Aachen, mögliche Reduktion der Truppen, Hilfe für Venedig auf Wunsch des Papstes, Differenzen zwischen dem Bischof von Münster und dem Herzog von Braunschweig, Werbungen des badischen Hauptmanns Hamericourt (1. Juni 1668) ; 48. Landtagsproposition, Erwartung des päpstl. Nuntius zur Absprache der Hilfe für Venedig, Impertinenz der Kölner (14. Juni 1668) ; 50. Landtagsproposition, Ankündigung des Eintreffens des Möringh (15. Juni 1668) ; 53. Verlegung von Truppen, u.a. der Kompanie des Hauptmanns Jäger in die Garnison in Dalmatien (25. Juli 1668) ; 55. Werbungen des Obristen Graf zur Lippe (23. Okt. 1668) ; 56. Auslagen beim Landtag, Besetzung von Stellen der Einspenniger mit früheren Soldaten, Reduktion der Kriegsvölker (9. Juli 1668) ; 58. Verwahrung der Waffen im Zeughaus, Reduktion der Truppen (30. Juni 1668) ; 59. Reduktion der Kompanien Gogreven, Jäger und Graf Waldeck (18. Juli 1668) ; 61. Aufstellung eines Leibregiments des Prinzen Wilhelm Egon von Fürstenberg, Abgabe von Mannschaften und eines Hauptmanns an den Markgrafen Hermann von Baden (18. Juli 1668) ; 63. Abdankung der Völker (Krüppel, Kinderreiche, Landeseingesessene), Überführung der übrigen an den Rhein, Beibehaltung des Hauptmanns Gaugreffen (7. Juli 1668) ; 65. Erkundigung nach der Ankunft der Völker aus dem Stift Hildesheim (5. Aug. 1668) ; 67. Verbleiben des Gaugreven, v. Wrede und sonstiger im kurköln. Dienst, Übergehen der anderen Kompanien u.a. in span. Dienste (mit Ausnahme von Franzosen) (30. Juli 1668) ; 70. Pulvermühle, Mißfallen über das dem Pulvermacher auf dem Schloß eingeräumte Quartier, Dienstleute im Ruhramt, Gericht Körbecke, Hellefeld, Stockum usw. (25. Juli 1668)
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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09.01.2026, 11:15 MEZ
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- 1.1.3. Wirken des Dietrich von Landsberg (1647-1683) als Landdrost, Generalwachtmeister und Diplomat (Gliederung)
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