B-C Disc, 40
B-C Disc Causae Discussionum (Zwangsversteigerungen)
Causae Discussionum (Zwangsversteigerungen) >> 1601-1700
1631 - 1645
Enthält: Schuldner: Notar Gerhard Bödding, † 1635, verheiratet mit Margarete Waltering. Haus: Kirchspiel Ludgeri, Vorschpoel, am Eck nach dem Graben. Käufer: Ratsherr Wilhelm Otterstedde. Gläubiger: Christian Utt und Ehefrau Maria Sickman; Katharina Knehem, Witwe des Prokurators Dietrich Niehus; Konrad Waltering, verheiratet mit Elisabeth Bödding, Schwiegersohn des Schuldners; Margarethe Gerding verehelichte Hembsing, Witwe des Herman Schencking; Walter Havikenscheidt, Kanonikus an St. Martini, als Cessionar der Eheleute Georg und Katharina Bergman in Lüdinghausen; Albert Wulfert; Henrich Frerichman in Altenberge; Maria Berteling als Erbin der Anna Berteling, Witwe des Schmiedes Evert Hoffschmit; Kämmerer Dr. Bernhard Leisting; Anna Travelman, Witwe des Johan Winkeldey, nun Ehefrau des Prokurators Seveker in Bocholt; Lic. Johan Morrien; Notar Henrich Bochholts; Henrich Weddemhove; Henrich Meinertz und Johan Wernicke als Provisoren der Armen Waisen. Anlage (Abschrift): 1613 Oktober 14: Ehevertrag Boddinck-Walterinck.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:21 MEZ
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