Hans Christoph Schenk von Stauffenberg, Pfleger zu Ehingen, Sebastian Schenk von Stauffenberg, Melchior von Reichau, Oberstleutnant und Obervogt zu Blaubeuren, der Klosterverwalter und der Forstmeister von Blaubeuren, die Bürgermeister von Blaubeuren und Ehingen, die Hofmeister der Klöster Urspring und Söfflingen (Ulm) sowie Vertreter der Herrschaften Freyberg, Stadion, Erbach u.a. schließen einen Vertrag, um gemeinsam gegen den Waldfrevel und Holzdiebstahl vorzugehen. Alle Beteiligten unterzeichnen den Vertrag, dessen Original im Spital zu Blaubeuren niedergelegt wird. Alle Beteiligten erhalten gleichlautenden Abschriften
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Hans Christoph Schenk von Stauffenberg, Pfleger zu Ehingen, Sebastian Schenk von Stauffenberg, Melchior von Reichau, Oberstleutnant und Obervogt zu Blaubeuren, der Klosterverwalter und der Forstmeister von Blaubeuren, die Bürgermeister von Blaubeuren und Ehingen, die Hofmeister der Klöster Urspring und Söfflingen (Ulm) sowie Vertreter der Herrschaften Freyberg, Stadion, Erbach u.a. schließen einen Vertrag, um gemeinsam gegen den Waldfrevel und Holzdiebstahl vorzugehen. Alle Beteiligten unterzeichnen den Vertrag, dessen Original im Spital zu Blaubeuren niedergelegt wird. Alle Beteiligten erhalten gleichlautenden Abschriften
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, {U 327 = H 102/12 Bd. 130 Bl. 176}
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 102/12 Geistliche Lagerbücher: Kloster Blaubeuren
Geistliche Lagerbücher: Kloster Blaubeuren >> 2. Urkundenabschriften
1608 Oktober 4-1608 Oktober 14
Urkunden
Überlieferungsart: Abschrift
Vermerke: Original nicht ermittelt (A 478, speziell Bü 18)
Vermerke: Original nicht ermittelt (A 478, speziell Bü 18)
Blaubeuren UL; Kloster
Blaubeuren UL; Obervogt
Ehingen (Donau) UL
Erbach UL; Herrschaft
Freyberg : Hürbel, Gutenzell-Hürbel BC; Herrschaft
Stadion, abgeg. Burg bei Oberstadion UL; Herrschaft
Stauffenberg = Stauffenburger Hof : Hechingen BL; Schloss
Urspring : Schelklingen UL; Kloster
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
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