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Auszüge aus Taufregistern
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Inhaltsangabe: Blatt 1: Maria Domaschk, geb. 1747 in Dissen, ausgestellt am 20. Dezember 1931 in Dissen von Pfarrer Schwela; Rückseite Trauschein handschriftlich von demselben: Am 24. August 1763 wurde in Dissen getraut Martin Schwella [sic], ältester ehel. Sohn des Hans Schwella aus Döbbrig und Maria, des sel. Martin Domaschken zu Dissen einzige ehel. Tochter; Anmerkung Gotthold Schwela: Martin S. ist Bruder Vaters Grossvater; Blatt 2: Traugott Erdmann Harmuth, geb. am 30. August 1788 in Triebel [Urgroßvater von Gotthold Schwela], Sohn des Bürgers und Seifensieders Meister Gottfried Harmuth allda; ausgestellt Triebel 3. August 1936; Blatt 3: Henriette Eleonora Angermann, geb. am 3. März 1792 in Triebel [Urgroßmutter von Gotthold Schwela], Tochter des Bürgers und Fleischhauers Meister Heinrich Gottlob Angermann allda; ausgestellt Triebel 3. August 1936; Blatt 4: Maria Auguste Elisabeth Gürtler, geb. 14. November 1845 in Belkau bei Sorau [Mutter von Gotthold Schwela], Tochter des Schullehrers Carl Ferdinand Gürtler und Johanna Henriette Mathilde Gürtler, geborene Harmuth [Großeltern von Gotthold Schwela].
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Sorbisches Institut Bautzen; Nutzungsanfragen richten Sie bitte per E-Mail an: biblioteka-archiw@serbski-institut.de.