Urkunde 74: Theodora von und zur Mühlen, geb. zur Mühlen, Witwe des Franz von und zur Mühlen, auf Haus Ruhr wohnhaft, deren volljährige Kinder Trininette, Theodora und Pauline von und zur Mühlen, verehelichte von Heister auf Gut Alvinghoff im Ksp. Bösensell, Joseph von und zur Mühlen, Professor und Kreisphysikus Anton Sentrup für seine Frau Catharina geb. von Schilgen und Regierungsrat Scheffer-Boichorst als Kurator der minderjährigen Anna Margaretha von Schilden in Münster erteilen dem Lizentiaten der REchte Gerhard Wilhelm Deiters die Vollmacht zur Verwaltung des Vermögens der verstorbenen Geheimrätin von und zur Mühlen geb. Nieland.
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Urkunde 74: Theodora von und zur Mühlen, geb. zur Mühlen, Witwe des Franz von und zur Mühlen, auf Haus Ruhr wohnhaft, deren volljährige Kinder Trininette, Theodora und Pauline von und zur Mühlen, verehelichte von Heister auf Gut Alvinghoff im Ksp. Bösensell, Joseph von und zur Mühlen, Professor und Kreisphysikus Anton Sentrup für seine Frau Catharina geb. von Schilgen und Regierungsrat Scheffer-Boichorst als Kurator der minderjährigen Anna Margaretha von Schilden in Münster erteilen dem Lizentiaten der REchte Gerhard Wilhelm Deiters die Vollmacht zur Verwaltung des Vermögens der verstorbenen Geheimrätin von und zur Mühlen geb. Nieland.
Roxel-I, Urkunde Nr. 74
Roxel-I Amtsarchiv Roxel I
Amtsarchiv Roxel I >> 01. Urkunden
1826 Juli 5.
Enthält: Unterschrift der Theodore von und zur Mühlen geb. zur Mühlen, Theodore von und zur Mühlen, Trinette von Zurmühlen, Pauline von Heister, Joseph von Zurmühlen, Anton Sentrup, Justizrat Müser und Sekretär Deiters wurden gesetzt. Nachschriften: 1) 1829 Jan. 9. Paul von Schilgen, Leutnant der 2. reitenden Kompanie der 4. Artillerei-Brigade in Herford, bevollmächtigt den Lizentiaten Wilhelm Deiters in Münster zu Einziehung der ihm zustehenden Einkünfte. 2) 1828 Okt. 14. Dass. von Seiten des Kgl. Justizamtassessors von Schilgen zu Arnsberg und des Frl. Margarethe von Schilgen in Münster. Abschrift, beglaubigt durch Unterschrift und Siegel des Notars Clemens August Hülseberg am 16. Jan. 1833. Zur Akte Amt Roxel, Belege 1832 gehörig (= C 127/128)
Archivale
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Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.06.190728635, 01:34 MEZ