Ritter Guntram Schenk von Schweinsberg (Sweynes-), gesessen zu Homberg [a. d. Ohm] (Hoinburg), bekundet bei seinem Eid, dass das von Gerlach Kupp...
Vollständigen Titel anzeigen
Urk. 26, 800
Urk. 26, A II Haina, Kloster
Urk. 26 Kloster Haina - [ehemals: A II]
Kloster Haina - [ehemals: A II] >> 1325-1349
1337 September 19
Ausf., dt., Perg., wegen Moders aufgeklebt. - Urspr. abh. Sg. fehlt.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Nach der burte unsires herren 1337 iar, des nehesten vridages nach des heilichen cruzis dage
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ritter Guntram Schenk von Schweinsberg (Sweynes-), gesessen zu Homberg [a. d. Ohm] (Hoinburg), bekundet bei seinem Eid, dass das von Gerlach Kuppelin beanspruchte Gut zu Trockenerfurth (Drockin Erfurte) von Mengot Gulden (dem Guldene) und seiner Ehefrau auf ihre Kinder Gerlach Gulden und Meckel vererbt worden war; nach Gerlachs Tod erbte es dessen Schwester Meckel, Guntrams Ehefrau. Sie beid haben das Gut seit langem besessen und übergeben es nun dem Kloster Haina als Seelgerät.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Hermann von Romrod und Eckhart von Buchhain.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Der Aussteller
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 490, Zweiter Band
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ritter Guntram Schenk von Schweinsberg (Sweynes-), gesessen zu Homberg [a. d. Ohm] (Hoinburg), bekundet bei seinem Eid, dass das von Gerlach Kuppelin beanspruchte Gut zu Trockenerfurth (Drockin Erfurte) von Mengot Gulden (dem Guldene) und seiner Ehefrau auf ihre Kinder Gerlach Gulden und Meckel vererbt worden war; nach Gerlachs Tod erbte es dessen Schwester Meckel, Guntrams Ehefrau. Sie beid haben das Gut seit langem besessen und übergeben es nun dem Kloster Haina als Seelgerät.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Hermann von Romrod und Eckhart von Buchhain.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Der Aussteller
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 490, Zweiter Band
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ