Johann von Hirschhorn und Ilant, Wildgräfin von Daun (Dune), seine Frau, erteilen dem Schenken Friedrich zu Limpurg und seiner Frau Elsbeth, geb. von Hohenlohe einen Revers über den Wiederkaufsvorbehalt der letztgenannten, die am gleichen Tage die Feste Lorbach an Johann von Hirschhorn und seine Frau - laut eingerückten Kaufvertrag - um 4.000 Gulden verkauft haben. Eingeschlossen in dem Vertrag das Patronatsrecht (Kirchsatz) zu Lorbach und Farnbach; verboten ist das Holzschlagen in den Wäldern um Lorbach außer für eigenen Bau der Feste, das Auferlegen ungewohnlicher Steuern auf die Intersassen; Bestimmungen über Lehen Wiederkaufsrecht jährlich auf Lichtmeß vorbehalten, und zwar ganz um 4.000 Gulden oder zur Hälfte um 2.000 Gulden. Mitsiegler: Eberhard von Hirschhorn, Ritter und Kont Landschad von Steinach
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Johann von Hirschhorn und Ilant, Wildgräfin von Daun (Dune), seine Frau, erteilen dem Schenken Friedrich zu Limpurg und seiner Frau Elsbeth, geb. von Hohenlohe einen Revers über den Wiederkaufsvorbehalt der letztgenannten, die am gleichen Tage die Feste Lorbach an Johann von Hirschhorn und seine Frau - laut eingerückten Kaufvertrag - um 4.000 Gulden verkauft haben. Eingeschlossen in dem Vertrag das Patronatsrecht (Kirchsatz) zu Lorbach und Farnbach; verboten ist das Holzschlagen in den Wäldern um Lorbach außer für eigenen Bau der Feste, das Auferlegen ungewohnlicher Steuern auf die Intersassen; Bestimmungen über Lehen Wiederkaufsrecht jährlich auf Lichtmeß vorbehalten, und zwar ganz um 4.000 Gulden oder zur Hälfte um 2.000 Gulden. Mitsiegler: Eberhard von Hirschhorn, Ritter und Kont Landschad von Steinach
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 113 I Bü 351
B 113 I Bü 351
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 113 I Limpurg-Obersontheim, Erbschenken
Limpurg-Obersontheim, Erbschenken >> 5. Güterbesitz der Schenken von Limpurg und ihrer Untertanen (Kauf, Verkauf, Wechsel, Gülten, weltliche Zehnten und andere Rechte) >> 5.2 Besonderes - Einzelne Ämter >> 5.2.9 Güterbesitz außerhalb limpurgischer Ämter >> 5.2.9.12 Lohrbach und Mosbach, Baden
05.03.1409 (Dienstag nach Reminiscere)
1 Schr.
Archivale
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 3:31 PM CET
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 (Archival tectonics)
- Weltliche Herrschaften (Archival tectonics)
- Sonstige weltliche Herrschaften (Archival tectonics)
- Limpurg-Obersontheim, Erbschenken (Archival holding)
- 5. Güterbesitz der Schenken von Limpurg und ihrer Untertanen (Kauf, Verkauf, Wechsel, Gülten, weltliche Zehnten und andere Rechte) (Classification)
- 5.2 Besonderes - Einzelne Ämter (Classification)
- 5.2.9 Güterbesitz außerhalb limpurgischer Ämter (Classification)
- 5.2.9.12 Lohrbach und Mosbach, Baden (Classification)
- Johann von Hirschhorn und Ilant, Wildgräfin von Daun (Dune), seine Frau, erteilen dem Schenken Friedrich zu Limpurg und seiner Frau Elsbeth, geb. von Hohenlohe einen Revers über den Wiederkaufsvorbehalt der letztgenannten, die am gleichen Tage die Feste Lorbach an Johann von Hirschhorn und seine Frau - laut eingerückten Kaufvertrag - um 4.000 Gulden verkauft haben. Eingeschlossen in dem Vertrag das Patronatsrecht (Kirchsatz) zu Lorbach und Farnbach; verboten ist das Holzschlagen in den Wäldern um Lorbach außer für eigenen Bau der Feste, das Auferlegen ungewohnlicher Steuern auf die Intersassen; Bestimmungen über Lehen Wiederkaufsrecht jährlich auf Lichtmeß vorbehalten, und zwar ganz um 4.000 Gulden oder zur Hälfte um 2.000 Gulden. Mitsiegler: Eberhard von Hirschhorn, Ritter und Kont Landschad von Steinach (Record)