Advokat Hollandt als Kurator des Dr. jur. Werner Friedrichs ./. Stadtrat Mack als Kurator des Dr. jur. Friedrichs, alle in Braunschweig, wegen Interdiktion (Einspruch) im Hinblick auf die Friedrichssche Kuratel Enthält: u.a. Angaben über Bestellung eine Kurators wegen Unzurechnungsfähgkeit des Dr. Friedrichs im Anschluss an eine Untersuchung Friedrichs wegen Beleidigung des Obristlieutenants Morgenstern
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Advokat Hollandt als Kurator des Dr. jur. Werner Friedrichs ./. Stadtrat Mack als Kurator des Dr. jur. Friedrichs, alle in Braunschweig, wegen Interdiktion (Einspruch) im Hinblick auf die Friedrichssche Kuratel Enthält: u.a. Angaben über Bestellung eine Kurators wegen Unzurechnungsfähgkeit des Dr. Friedrichs im Anschluss an eine Untersuchung Friedrichs wegen Beleidigung des Obristlieutenants Morgenstern
NLA WO, 30 Neu, Nr. 1226
30 Neu Fb. 3 F, 295
Organisations- und Aktenzeichen: VI F 295
NLA WO, 30 Neu Landesgericht/Oberlandesgericht Braunschweig
Landesgericht/Oberlandesgericht Braunschweig >> 2 Zivilprozesse >> 2.8 Vormundschaften >> 2.8.1 Kuratel, Rechnungsablage
1843 - 1849
Verzeichnung
Friedrichs, Werner, Dr. jur., Braunschweig
Hollandt, Advokat in Braunschweig
Mack, Stadtrat in Braunschweig
Morgenstern, Obristlieutenant
Braunschweig, Friedrichs, Werner, Dr. jur.
Braunschweig, Holland, Advokat
Braunschweig, Mack, Stadtrat
Unzurechnungsfähgkeit, Friedrichs, Dr.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:31 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- 3 Akten (Alt / W / Neu / Nds / R / Bund) (Tektonik)
- 3.3 Neuere Landesakten (Neu) (Tektonik)
- 3.3.6 Justiz und allgemeine Verwaltung (Tektonik)
- 3.3.6.1 Gerichte und Ämter (Tektonik)
- 3.3.6.1.8 Oberlandesgericht und Obergerichte (Tektonik)
- Landesgericht/Oberlandesgericht Braunschweig (Bestand)
- 2 Zivilprozesse (Gliederung)
- 2.8 Vormundschaften (Gliederung)
- 2.8.1 Kuratel, Rechnungsablage (Gliederung)