Vormundschafts- und Nachlassangelegenheit Friedrich Anton Hoppe
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B-Vormund, 270
B-Vormund Vormundschaften (Causae pupillares)
Vormundschaften (Causae pupillares) >> 1701-1800
1783
Enthält: Akten, betreffend erst die Vormundschaft über Friedrich Anton Hoppe, nach dessen Tod (1783) über dessen Nachlass. Vormund des Hoppe war der Glasmacher (=Glaser) Adolf Wewerding senior auf der Ludgeristraße. Seine Mutter Anna Katharina Schulte war in zweiter Ehe (1765) mit Johan Herman Heuerman (Heyerman) verheiratet; sie starb 1777. Heuerman starb 1781. Dem Hoppe gehört das frühere Berges'sche Haus auf der Marievengasse (Feldwischstegge). Erben des Hoppe sind 1. sein Oheim Jan Hoppe in Amsterdam auf der Oude Loyerstraat, 2. Bernd Henrich Hoppe, der mit Anna Maria Beuer verheiratet ist, 3. Anton Vester, 4. Maria Katharina Vester, Frau Homeyer. Anlage: Original-Kaufbrief vom 4.2.1699. Das Kloster Ringe (vertreten durch die Mutter Aldegundis Katharina Brummer und die Jungfern Gertrud Heerde und Maria Elisabeth Wedemhove) und die Jungfer Katharina Rulle auf dem Überwasserkirchhof verkaufen den Eheleuten M. Johan Westerholt und Maria Kelling zwei Gademe auf der Moder-Even-Stegge zwischen dem Hause der Witwe Becker und dem des Peter Kleyboldt, worin die Witwe Velthaus wohnt. Die Gademe rühren her von dem verstorbenen Anton Modersohn (1663); mitverkauft sind die zugehörigen Kirchenbänke. Zeugen: Bernhard von Essen und Adolf Meiners. Notar: Wilhelm Bertelsbecke.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:46 MEZ