Jahrestagung (Koblenz, Rhein-Mosel-Halle, 30.09.1965)
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5WV 073M Diakonisches Werk - Organe, 81
5WV 073M Diakonisches Werk - Organe Diakonisches Werk - Organe
Diakonisches Werk - Organe >> 3. Organe des Diakonischen Werkes >> 3.2. Jahrestagung
1965
Enthält: u.a.: Protokoll des Tagungsverlaufs, Tonbandabschrift (Auszug): Andacht von Superintendent Rott über 2. Kor 4, die "Dienstpflicht der Christen" und die "Voraussetzungen des Dienstes der Diakonia, über die Erweckung zum Dienst aller": (Diagnose: "Es fehlt an Nachschub." Therapie: " ... Der Nächste, den er lieben soll ist der, der die Barmherzigkeit an ihm getan hat. Das ist eine ganz entscheidende Umkehrung und wir sind heute alle eingeladen, heute morgen, wie wir hier sitzen, wir Planer und Aktivisten, die wir das wohl gehört haben: Gehe hin und tue desgleichen!"); Eröffnung durch Dr. Flehinghaus, Grußworte von Landeskirchenrat Arnold Nieland, Bürgermeister Bettgenhäuser, Ministerialdirigent Kehren, Landrat K. Rittel (Erinnerung an eine Zentralfigur der katholischen Caritasbewegung, an Josef Dietz, den "Hausknecht Gottes". Veränderte Aufgabenstellung. Denn: "Die Wohlstandsgesellschaft ... hat ganz neue Probleme geschaffen."), Superintendent Rott; Bericht des Direktors von Staa: "Aussichten der Diakonie" sowie Erinnerung an die verstorbenen Aktivisten der Diakonie Wilhelm Pabst, Superintendent in Rheinhausen, Dr. Karl Gunther Schweitzer, ehemaliger Direktor des Zentralausschusses für Innere Mission und Leiter der Ev. Sozialakademie in Friedewald, Pfarrer Walther Ackermann, ehem. Direktor der Rhein-und Binnenschiffermission; Vortrag Missionsdirektor Dr. Christian Berg, Berlin: "Ökumenische Diakonie und Mission am Beispiel Indiens" mit Vortragmss.; Schlußwort von Pfarrer Dr. Erwin te Reh; Einladungen und briefliche Absagen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Presseartikel, umfangreiche Anschriftenlisten u.a. der Vorsitzenden und Kassiererinnen der Frauenhilfen der Synode Koblenz, der ev. Mitglieder des Stadtrates, der ev. Ärzte und Juristen sowie satirische Kongreßbeobachtung von Karl Wilhelm Gattwinkel betr. die Unpünktlichkeit vieler Teilnehmer: ("Unbequemes zur Ordnungspflicht des Christen")
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:10 MEZ