Johann Reinsch (Hannus Reynsch) bekennt, dass er mit Zustimmung seiner Ehefrau Elisabeth sowie seiner Söhne Heinrich, Konrad und Leuthold (Lu<e>told) das Dorf Tronitz (Tronycz) mit allem Zubehör, u. a. einem Zins von acht Schock ohne 13 Groschen (ane dryzchen grosschen acht schog) an die Schwester der Fürsten zu Meißen, Äbtissin Beatrix, und den Konvent des Klarissenklosters Seußlitz (Suzelicz) verkauft hat, wofür er bereits bezahlt worden ist. Er beurkundet außerdem, dass er zusammen mit seiner Ehefrau, deren Leibgedinge es war, dieses Gut vor dem Lehnsherren [Burggraf] Heinrich [III.] von Leisnig aufgelassen hat. - Siegel des Ausstellers angekündigt.
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Johann Reinsch (Hannus Reynsch) bekennt, dass er mit Zustimmung seiner Ehefrau Elisabeth sowie seiner Söhne Heinrich, Konrad und Leuthold (Lutold) das Dorf Tronitz (Tronycz) mit allem Zubehör, u. a. einem Zins von acht Schock ohne 13 Groschen (ane dryzchen grosschen acht schog) an die Schwester der Fürsten zu Meißen, Äbtissin Beatrix, und den Konvent des Klarissenklosters Seußlitz (Suzelicz) verkauft hat, wofür er bereits bezahlt worden ist. Er beurkundet außerdem, dass er zusammen mit seiner Ehefrau, deren Leibgedinge es war, dieses Gut vor dem Lehnsherren [Burggraf] Heinrich [III.] von Leisnig aufgelassen hat. - Siegel des Ausstellers angekündigt.
10001 Ältere Urkunden, Nr. 03880 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
10001 Ältere Urkunden
10001 Ältere Urkunden >> 2. Geistliche Provenienzen >> 2.2. Klöster, Chorherrenstifte und Kollegiatstifte (siehe auch 2.4.03. Sonstige) >> 2.2.45. Seußlitz, Klarissenkloster
17. Dezember 1367
Klarissenkloster Seußlitz
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:00 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Sächsisches Staatsarchiv (Beständegliederung)
- 01. Markgrafschaft Meißen, Albertinisches Herzogtum und Kurfürstentum / Königreich Sachsen bis 1831 (Tektonik)
- 01.01 Urkunden (Tektonik)
- Ältere Urkunden (Bestand)
- 2. Geistliche Provenienzen (Gliederung)
- 2.2. Klöster, Chorherrenstifte und Kollegiatstifte (siehe auch 2.4.03. Sonstige) (Gliederung)
- 2.2.45. Seußlitz, Klarissenkloster (Gliederung)