Überlassung eines Gartens zum Nießbrauch durch die Äbtissin von Freckenhorst an den Johan Berndt Zumhagen
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N 025 Heimatverein Freckenhorst, 44
N 025 Heimatverein Freckenhorst Heimatverein Freckenhorst
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1762 September 28
Regest: Daß Bauhauß mitt dem da hinter liegenen Garten überlaßen wir unserem Vogdten Jo[h]an Berndt Zumhagen selbiges mitt Fraw undt Kinder zu bewohnen undt den gedachten Garten nach seinem eigenen Willen zu Culturen undt Nutzen zu gebrauchen undt zwahren ein solches ohn entgeltlich, mitt dem Vorbehalt denoch daß er Jo[h]an Berndt in unserer An- und Abwesenheit mitt Jäger auff der Abtey- und abteylich Gehöltz, damitt von Pfremden kein Holtz gestohlen werde, ein wachsames Auge zu haben, auch auff unserem Befehl fischen zu helfen, ihm dan auch (wie dem Jäger unter selbiger Bedingnuß den freyen Brandt gnädigst versprechen. Freckenhorst den 28ten 7bris [Septembris] 1762 Clara Francisca Antonetta Abdissin mpp [manu propria]
Originale Ausfertigung, Papier
Urkunden
Rechtsstatus: Schenkung;Depositum;Amtliche Abgabe
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:57 MEZ