Gespräch mit Petrus Ceelen über den Alltag von Aids- Kranken
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/003 D924011/112
C924011/112
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/003 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1992
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1992 >> April 1992
Donnerstag, 16. April 1992
Seit drei Monaten ist Petrus Ceelen, Aids-Seelsorger der katholischen Kirche, in Stuttgart tätig. CEELEN: Als Aids-Seelsorger ist er für ungefähr 2.000 Aids-Kranke im Großraum Stuttgart zuständig. Seine Tätigkeit besteht darin, Aids-Kranke zuhause, im Krankenhaus und auf der Straße zu besuchen. Er betreut auch drogenabhängige, aidsinfizierte Prostituierte. Er macht den Versuch, die Aids-Kranken mit ihren Eltern zusammenzubringen. Er hat Schwierigkeiten, bei Beerdigungen von Aids-Kranken eine Trauerrede zu halten, da oft Aids-Infizierte anwesend sind. Befragung eines Aids-Infizierten, der von Ceelen betreut wird. N.N.: Er ist dankbar über die Arbeit des Aids- Seelsorgers. "Ceelen ist mein einzigster Ansprechpartner".
S 4
0:11:30; 0'11
Audio-Visuelle Medien
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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