Vorpostenverbände der Kaiserlichen Marine (Bestand)
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BArch RM 63
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Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Militär >> Preußische und Kaiserliche Marine 1849 bis 1918/1919 >> Kommandobehörden und Verbände
1914-1918
Geschichte des Bestandsbildners: Vorpostenverbände der Kaiserlichen Marine hatten die Aufgabe, in der Nordsee und in der Ostsee den Schiffsverkehr zu überwachen, die Annäherung feindlicher Kriegsschiffe zu melden und Handelsschiffe durch Minensperren zu geleiten. Dazu wurden Fischdampfer eingesetzt.
Die Flottille der Nordseevorpostenboote, später Nordseevorpostenflottille wurde am 13. August 1914 aufgestellt und Ende 1918 aufgelöst.
Die am 2. August 1914 aufgestellte Hafenflottille Jade-Weser, danach Hafenflottille der Jade und Weser, umbenannt am 1. Juni 1917 zur Vorpostenflottille Jade-Weser wurde Ende 1918 aufgelöst.
Die Vorpostenflottille der Ems wurde aufgestellt am 2. Oktober 1915 und aufgelöst am 22. Dezember 1918
Daneben bestand die am 4. August 1914 aufgestellte Hafenflottille der Elbe, seit 10. Juni 1917 Vorpostenflottille der Elbe, bis 31. Dezember 1918, deren Unterlagen nicht überliefert sind.
In der Ostsee wurde am 6. August 1914 der Verband der Vorpostenboote aufgestellt und am 18. Oktober 1915 zur Vorpostenhalbflottille Kiel umgebildet.
In Warnemünde stand ab 31. Dezember 1914 die Halbflottille der Ostseevorpostenboote, umbenannt am 12. Juli 1915 zur Vorpostenhalbflottille West.
Am 12. Juli 1915 wurde auch die Vorpostenhalbflottille Ost gebildet.
Bearbeitungshinweis: Die überlieferten Akten wurden unter Berücksichtigung eines älteren vorläufigen Verzeichnisses neu erschlossen. Die Unterlagen der Flottillen sind den Kriegsschauplätzen der Nordsee und der Ostsee zugeordnet.
Bestandsbeschreibung: Vorpostenverbände der Kaiserlichen Marine hatten die Aufgabe, in der Nordsee und in der Ostsee den Schiffsverkehr zu überwachen, die Annäherung feindlicher Kriegsschiffe zu melden und Handelsschiffe durch Minensperren zu geleiten. Dazu wurden Fischdampfer eingesetzt.
Die Flottille der Nordseevorpostenboote, später Nordseevorpostenflottille wurde am 13. August 1914 aufgestellt und Ende 1918 aufgelöst.
Die am 2. August 1914 aufgestellte Hafenflottille Jade-Weser, danach Hafenflottille der Jade und Weser, umbenannt am 1. Juni 1917 zur Vorpostenflottille Jade-Weser wurde Ende 1918 aufgelöst.
Die Vorpostenflottille der Ems wurde aufgestellt am 2. Oktober 1915 und aufgelöst am 22. Dezember 1918
Daneben bestand die am 4. August 1914 aufgestellte Hafenflottille der Elbe, seit 10. Juni 1917 Vorpostenflottille der Elbe, bis 31. Dezember 1918, deren Unterlagen nicht überliefert sind.
In der Ostsee wurde am 6. August 1914 der Verband der Vorpostenboote aufgestellt und am 18. Oktober 1915 zur Vorpostenhalbflottille Kiel umgebildet.
In Warnemünde stand ab 31. Dezember 1914 die Halbflottille der Ostseevorpostenboote, umbenannt am 12. Juli 1915 zur Vorpostenhalbflottille West.
Am 12. Juli 1915 wurde auch die Vorpostenhalbflottille Ost gebildet.
Inhaltliche Charakterisierung: Überliefert sind in diesem Bestand Dokumente aus den Jahren des Ersten Weltkrieges 1914 bis 1918. Dabei handelt es sich vor allem um Kriegstagebücher.
Hervorzuheben sind drei Bände "Kriegserfahrungen" der Flottille der Nordseevorpostenboote/Nordseevorpostenflottille aus den Jahren 1915 bis 1917 sowie jeweils ein Band über die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte der Vorpostenhalbflottille Kiel sowie der Vorpostenhalbflottille West.
Erschließungszustand: Archivalienverzeichnis
Vorarchivische Ordnung: Die Akten dieses Bestandes waren nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nach Großbritannien verbracht worden und wurden später an die Bundesrepublik Deutschland zurückgegeben.
Umfang, Erläuterung: 207
Zitierweise: BArch RM 63/...
Die Flottille der Nordseevorpostenboote, später Nordseevorpostenflottille wurde am 13. August 1914 aufgestellt und Ende 1918 aufgelöst.
Die am 2. August 1914 aufgestellte Hafenflottille Jade-Weser, danach Hafenflottille der Jade und Weser, umbenannt am 1. Juni 1917 zur Vorpostenflottille Jade-Weser wurde Ende 1918 aufgelöst.
Die Vorpostenflottille der Ems wurde aufgestellt am 2. Oktober 1915 und aufgelöst am 22. Dezember 1918
Daneben bestand die am 4. August 1914 aufgestellte Hafenflottille der Elbe, seit 10. Juni 1917 Vorpostenflottille der Elbe, bis 31. Dezember 1918, deren Unterlagen nicht überliefert sind.
In der Ostsee wurde am 6. August 1914 der Verband der Vorpostenboote aufgestellt und am 18. Oktober 1915 zur Vorpostenhalbflottille Kiel umgebildet.
In Warnemünde stand ab 31. Dezember 1914 die Halbflottille der Ostseevorpostenboote, umbenannt am 12. Juli 1915 zur Vorpostenhalbflottille West.
Am 12. Juli 1915 wurde auch die Vorpostenhalbflottille Ost gebildet.
Bearbeitungshinweis: Die überlieferten Akten wurden unter Berücksichtigung eines älteren vorläufigen Verzeichnisses neu erschlossen. Die Unterlagen der Flottillen sind den Kriegsschauplätzen der Nordsee und der Ostsee zugeordnet.
Bestandsbeschreibung: Vorpostenverbände der Kaiserlichen Marine hatten die Aufgabe, in der Nordsee und in der Ostsee den Schiffsverkehr zu überwachen, die Annäherung feindlicher Kriegsschiffe zu melden und Handelsschiffe durch Minensperren zu geleiten. Dazu wurden Fischdampfer eingesetzt.
Die Flottille der Nordseevorpostenboote, später Nordseevorpostenflottille wurde am 13. August 1914 aufgestellt und Ende 1918 aufgelöst.
Die am 2. August 1914 aufgestellte Hafenflottille Jade-Weser, danach Hafenflottille der Jade und Weser, umbenannt am 1. Juni 1917 zur Vorpostenflottille Jade-Weser wurde Ende 1918 aufgelöst.
Die Vorpostenflottille der Ems wurde aufgestellt am 2. Oktober 1915 und aufgelöst am 22. Dezember 1918
Daneben bestand die am 4. August 1914 aufgestellte Hafenflottille der Elbe, seit 10. Juni 1917 Vorpostenflottille der Elbe, bis 31. Dezember 1918, deren Unterlagen nicht überliefert sind.
In der Ostsee wurde am 6. August 1914 der Verband der Vorpostenboote aufgestellt und am 18. Oktober 1915 zur Vorpostenhalbflottille Kiel umgebildet.
In Warnemünde stand ab 31. Dezember 1914 die Halbflottille der Ostseevorpostenboote, umbenannt am 12. Juli 1915 zur Vorpostenhalbflottille West.
Am 12. Juli 1915 wurde auch die Vorpostenhalbflottille Ost gebildet.
Inhaltliche Charakterisierung: Überliefert sind in diesem Bestand Dokumente aus den Jahren des Ersten Weltkrieges 1914 bis 1918. Dabei handelt es sich vor allem um Kriegstagebücher.
Hervorzuheben sind drei Bände "Kriegserfahrungen" der Flottille der Nordseevorpostenboote/Nordseevorpostenflottille aus den Jahren 1915 bis 1917 sowie jeweils ein Band über die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte der Vorpostenhalbflottille Kiel sowie der Vorpostenhalbflottille West.
Erschließungszustand: Archivalienverzeichnis
Vorarchivische Ordnung: Die Akten dieses Bestandes waren nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nach Großbritannien verbracht worden und wurden später an die Bundesrepublik Deutschland zurückgegeben.
Umfang, Erläuterung: 207
Zitierweise: BArch RM 63/...
Vorpostenverbände der Kaiserlichen Marine, 1914-1918
209 Aufbewahrungseinheiten; 4,2 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: RM 60-I (Führer der Minensuchverbände und Räumverbände der Hochseestreitkräfte der Kaiserlichen Marine)
RM 60-II (Küstenschutzdivision der Ostsee der Kaiserlichen Marine)
RM 60-III (Befehlshaber der Sicherung der Nordsee der Kaiserlichen Marine)
RM 60-IV (Führer der Troßschiffe und Fischdampfer der Kaiserlichen Marine)
Literatur: Erich Gröner: Die deutschen Kriegsschiffe 1815 - 1945, Band 8:
2. Vorpostenboote, Hilfsminensucher, Küstenschutzverbände (Teil 2), Kleinkampfverbände, Beiboote, Bonn 1993.
Günter Wegmann (Hrsg.): Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der deutschen Streitkräfte 1815 - 1990, Teil 2: Hans H. Hildebrand: Die organisatorische Entwicklung der Marine nebst Stellenbesetzung 1848 bis 1945, Band 1, Osnabrück 2000.
RM 60-II (Küstenschutzdivision der Ostsee der Kaiserlichen Marine)
RM 60-III (Befehlshaber der Sicherung der Nordsee der Kaiserlichen Marine)
RM 60-IV (Führer der Troßschiffe und Fischdampfer der Kaiserlichen Marine)
Literatur: Erich Gröner: Die deutschen Kriegsschiffe 1815 - 1945, Band 8:
2. Vorpostenboote, Hilfsminensucher, Küstenschutzverbände (Teil 2), Kleinkampfverbände, Beiboote, Bonn 1993.
Günter Wegmann (Hrsg.): Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der deutschen Streitkräfte 1815 - 1990, Teil 2: Hans H. Hildebrand: Die organisatorische Entwicklung der Marine nebst Stellenbesetzung 1848 bis 1945, Band 1, Osnabrück 2000.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ