Peter Dhaemen und Konrad von Krickenbeck, genannt Stuypers von Suchtelen (Süchteln), bekennen, dass Johan Stuyper von Suchtelen den Eheleuten Heynen zu Vaassen und Immele eine erbliche Jahresrente von 4"hornsche" Gulden verkauft haben.
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U Urkunden Urkunden
Urkunden
1547 Mai 1
Regest: Peter Dhaemen, Priester und Vicarius, und Coynraith von Kreckenbeck, genannt Stuypers von Suchtelen, als"mannlehenn" des Benedictus Kessell, Abt von St. Pantaleon zu Cöln, beken-nen, dass Johan Stuyper von Suchtelen für eine Summe Geldes Heynen zu Vaassen, Schöffen, und seiner Gattin Immele eine erbliche Jahresrente von 4"hornsche" Gulden,"die Hennes Stuyper zelige vnd Gebill (!) eluyde vur vnd vurgemelte Her Johan naht an den Crakenharff genant vff tzweyn morgen artlants jairlich gehatt", verkauft haben. Or.Pg.Sieg. der Aussteller sind abgefallen
Stadt Jülich
Hubert Schwieren
2 S.
Höhe: 13,2 cm, Breite: 28,8 cm, Ausfertigung, Pergament, Manuskript, recto und verso beschriftet, 18 Zeilen
Urkunden
Standort: KH Magazin
Siegelbeschreibung: Peter Dhaemen, Siegelschnitt, Plica, Siegel fehlen
Siegelbeschreibung: Konrad von Krickenbeck
Siegelbeschreibung: Peter Dhaemen, Siegelschnitt, Plica, Siegel fehlen
Siegelbeschreibung: Konrad von Krickenbeck
N.N.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:41 MEZ