Johannes Goldner und seine Ehefrau Margarete, wohnhaft in Neusetz, verkaufen Abt Konrad [Herloch], Prior und Konvent des Klosters St. Stephan einen jährlichen Zins von 0,5 rheinischen Gulden. Der Zins gefällt von ihrem Gut in Neusetz, das vom Kloster St. Stephan zu Zinslehen rührt und von dem sie dem Kloster festgelegte jährliche Abgaben entrichten. Die Käufer haben ihnen dafür 10 Gulden bezahlt. Den Verkäufern steht ein unbefristetes Rückkaufrecht an dem Zins zu. Auf ihre Bitte siegelt der Ritter Michael Neustetter. Der gebenn ist vff dinstag nach Mathie des heylgenn zwollffbottenn 1516. Aussteller: Johannes und Margarete Goldner. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Johannes Goldner und seine Ehefrau Margarete, wohnhaft in Neusetz, verkaufen Abt Konrad [Herloch], Prior und Konvent des Klosters St. Stephan einen jährlichen Zins von 0,5 rheinischen Gulden. Der Zins gefällt von ihrem Gut in Neusetz, das vom Kloster St. Stephan zu Zinslehen rührt und von dem sie dem Kloster festgelegte jährliche Abgaben entrichten. Die Käufer haben ihnen dafür 10 Gulden bezahlt. Den Verkäufern steht ein unbefristetes Rückkaufrecht an dem Zins zu. Auf ihre Bitte siegelt der Ritter Michael Neustetter. Der gebenn ist vff dinstag nach Mathie des heylgenn zwollffbottenn 1516. Aussteller: Johannes und Margarete Goldner. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 697
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 88 / 51
Registratursignatur/AZ: 6 (18. Jh.); 993 (18. Jh.); 1516 / 8 (18. Jh.); L 19 N 7 (18. Jh.); No 14 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1516 Februar 26
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Michael Neustetter; an Pergamentstreifen anhängend, leicht besch.
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 10, S. 111
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (16. Jh.); besiczt jtzt heretes (!) Hanß Knoblachs (16. Jh.); nunc Hannß Brunner debitor (16./17. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 10, S. 111
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (16. Jh.); besiczt jtzt heretes (!) Hanß Knoblachs (16. Jh.); nunc Hannß Brunner debitor (16./17. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Goldner, Johannes, Neusetz
Goldner, Margarete, Neusetz
Herloch, Konrad, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Neustetter, Michael
Neusetz (Stadt Dettelbach/Lkr. Kitzingen), Einwohner
Neusetz (Stadt Dettelbach/Lkr. Kitzingen), Gut
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Prior
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Würzburg, Währung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:56 MESZ
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