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Entscheidung des Zentgerichts von Fulda über die Unterhaltskosten des Weges unterm Ullers durch die Gemeinde Gläserzell
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Urk. 79 Reichsabtei Fulda: Gerichte, Ritterschaft, Orte, Stadt Fulda [ehemals: Urkunden R V, VI, VII, VIII]
Reichsabtei Fulda: Gerichte, Ritterschaft, Orte, Stadt Fulda [ehemals: Urkunden R V, VI, VII, VIII] >> Gerichte (ehemals: Urkunden R V) >> 2 Zent- oder Landgericht
1575 Februar 14
Ausfertigung, Pergament, 2 an Pergamentstreifen anhängende Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Der geben ist montags post Esto mihi unnd Christi unsers erlosers unnd seligmachers geburt im funfzehen hundert funf unnd siebentzichsten jar
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Sebastian Burckhart, Zentgraf von Fulda, und die Schöffen des Zent- und Landgerichts von Fulda, Johann Lang, Verwalter der Werkmeisterei des Klosters Fulda, und die Schöffen des Werkmeistergerichts entscheiden auf Veranlassung der Gemeinde Gläserzell (Gleserzel) [heute: Stadtteil von Fulda] in mehreren Artikeln über die Unterhaltskosten des Weges unterm Ullers. Ankündigung der Amtssiegel Sebastian Burckharts und Johann Langs. Nennung von Personen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Amtssiegel Sebastian Burckharts, Zentgrafs von Fulda]
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Amtssiegel Johann Langs, Verwalters der Werkmeisterei des Klosters Fulda]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.