Schloss Cölpin
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N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
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März 2003
Enthält u.a.: Schloss Cölpin (8 km O von Burg Stargard) Der zweigeschossige, 13-achsige barocke Putzbau mit einem Krüppelwalmdach wurde 1780 erbaut und war ab 1880 dem Vizelandmarschall von Dewitz zugehörig. Die Familie von Dewitz, die das Gut bis 1945 besaßen, sind eine Zweiglinie der Grafen von Fürstenberg. Zur Parkseite stehen zwei seitliche Anbauten und eine Terrasse zum kleinen See und zum Park. Die Hoffront ist über dem Parterreeingang spitz übergiebelt und dort mit einem großen Wappen der Familien von Dewitz und von Bülow geschmückt. Der Ehrenhof weist ein Rondell mit zweiseitiger Zufahrt aus. Im GH ist eine Sozialstation der Diakonie untergebracht. Im Umfeld stehen noch eine backsteinerne Schmiede und größere Wirtschaftsgebäude. Die Zweiglinie derer von Dewitz lässt sich aus der Stammlinie der Fürstenberger Grafen bis 1349 zurückverfolgen. Zum Besitzstand gehörten auch die benachbarten Güter Dewitz und Krumbeck. Jetzt ist dort wieder eine Nachfahrin Frau Isabelle Kühne von Dewitz ansässig.
Dr. Helmut Stiehler
Akten
Veröffentlichungs- und Nutzungsrecht: Die Veröffentlichungs- und Nutzungsrechte wurden dem Kreisarchiv übertragen.
Format: 10 x 14,5 cm
Fototyp: Abzug fbg.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Format: 10 x 14,5 cm
Fototyp: Abzug fbg.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:27 MEZ