Pilgrim [II. von Wernau], Abt von Kempten, übergibt Erhard [Fridang], Abt von Weingarten, den ehrbaren Hans Pfender zu dem Berg (=Bergs) in der Pfarrei Ausnang, bisher Zinser des Klosters Kempten, als Leibeigenen. Übergeben wird weiter Hans Büchler von dem Voglers.
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 519 U 494
B 519 U 488
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 519 Weingarten, Benediktinerkloster, Amt Ausnang
Weingarten, Benediktinerkloster, Amt Ausnang >> Urkunden
1447 Oktober 30 (uff mentag vor aller hailigen tag)
22,5 x 28,3 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Pilgrim [II. von Wernau], Abt von Kempten
Empfänger: Erhard [Fridang], Abt von Weingarten
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S.
Empfänger: Erhard [Fridang], Abt von Weingarten
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S.
Büchler, Hans
Kempten, Pilgrim II. von Wernau; Fürstabt, -1451
Pfender, Hans
Ausnang : Hofs, Leutkirch im Allgäu RV; Pfarrei
Berg = Bergs : Hofs, Leutkirch im Allgäu RV
Bergs : Hofs, Leutkirch im Allgäu RV; Einwohner
Kempten (Allgäu) KE; Stift, Zinser
Voglers : Legau MN; Einwohner
Weingarten RV; Kloster, Leibeigene
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:32 MEZ
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