Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Bensheimer Hof: Der Mainzer Dompropst Christian beurkundet: Der in einer Streitsache zwischen dem Konvent zu Eberbach, der für Gumbold v. Buenshei...
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Urkunden der ehemaligen Provinz Starkenburg >> 2 Orte, Buchstabe B >> 2.8 Bensheimer Hof
1239 (I)
Eberbach, Abtei
Pergament, unter des Dompropst anhängendem Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Actum Moguntiae anno Dom. M.CC XXXIX
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Bensheimer Hof: Der Mainzer Dompropst Christian beurkundet: Der in einer Streitsache zwischen dem Konvent zu Eberbach, der für Gumbold v. Buensheim eine Bürgschaft von 20 Mark geleistet hatte, und den Edelherren Hertwich, Albert und Burkard v. Wolfskehlen von beiden Parteien zum Schiedsrichter ernannte Mainzer Ritter Helfrich gnt. Jude hat entschieden: Die Kirche zu Eberbach zahlt den Edelherren zwölf Mark und verzichtet auf die Pferde in Leeheim, die einen Wert von acht Mark haben und welche Heinrich v. Wolfskehlen, Burkards Bruder, der Kirche weggenommen hat, wogegen sich die Edelherren auch im Namen besagten Heinrichs zum Frieden verpflichten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.