Hof Gischow - Gutsanlage
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N20-0726
o. Sign.
N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
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Februar 2010
Enthält: - Gutsanlage Hof Gischow (3 km SW von Lübz) Die Hofanlage ist noch gut erhalten und wird frontal von Teilen der Gutsmauer umgeben. Großgehölze verwehren den freien Blick zum Gutshaus. Dieses ist ein unscheinbarer eingeschossiger, 7-achsiger Ziegelbau mit Krüppelwalmdach, auf Feldsteinfundament und mit vorgesetzter hölzerner Veranda des Mitteleingangs. Flankiert wird das Haus von zwei größeren Wirtschaftsgebäuden mit flachen Satteldächern mit Dachpappendeckung. Der Hof wird (2009) als Biohof bewirtschaftet. Zufahrt über eine Kopfsteinstraße mit Alleebäumen. Nach hinten beidseitig versetzt ist ein Wirtschaftstrakt integriert, der in Fachwerk errichtet wurde. Die Stallungen wurden 2011 saniert. Das Gut war ein Erbpachthof, zu dem auch eine Ziegelei gehört
Dr. Helmut Stiehler
Akten
Veröffentlichungs- und Nutzungsrecht: Nutzungs- und Veröffentlichungsrecht wurden dem Kreisarchiv übertragen.
Format: 10x15 cm
Fototyp: Abzug fbg.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Format: 10x15 cm
Fototyp: Abzug fbg.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:27 MEZ