Wilhelm von Wolfskeel, Domherr zu Würzburg, Dr. Conrad Weygant, Albrecht Zobel, Vogt unser Frauenberg zu Würzburg, und Wiguläus Wolfskeel bestätigen als Räte des Bischofs Rudolf von Würzburg im Streit zwischen Philipp und Stefan Zobel von Giebelstadt einerseits sowie Walther und Jörg Zobel von Giebelstadt andererseits den Spruch des Siegmund Marschall zu Pappenheim vom 15. November 1481, wonach Walther und Jörg Zobel, solange sie nicht das Dorf Darstadt, das den Kartäusern zu Tückelhausen für 774 fl. verpfändet wurde, auslösen, um es ihren Vettern Philipp und Stefan Zobel zu übergeben, diesen sowie dem Würzburger Rat jährlich 50 Malter Korn Ochsenfurter Maßes zahlen müssen. - B1: Philipp von Seldeneck, Erbküchenmeister; B2: Wilhelm von Wolfskeel. - S1-4 = A1-4.
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Wilhelm von Wolfskeel, Domherr zu Würzburg, Dr. Conrad Weygant, Albrecht Zobel, Vogt unser Frauenberg zu Würzburg, und Wiguläus Wolfskeel bestätigen als Räte des Bischofs Rudolf von Würzburg im Streit zwischen Philipp und Stefan Zobel von Giebelstadt einerseits sowie Walther und Jörg Zobel von Giebelstadt andererseits den Spruch des Siegmund Marschall zu Pappenheim vom 15. November 1481, wonach Walther und Jörg Zobel, solange sie nicht das Dorf Darstadt, das den Kartäusern zu Tückelhausen für 774 fl. verpfändet wurde, auslösen, um es ihren Vettern Philipp und Stefan Zobel zu übergeben, diesen sowie dem Würzburger Rat jährlich 50 Malter Korn Ochsenfurter Maßes zahlen müssen. - B1: Philipp von Seldeneck, Erbküchenmeister; B2: Wilhelm von Wolfskeel. - S1-4 = A1-4.
Ritterorden, Urkunden 10066
BayHStA, PS Cast. 523 Zobel von Giebelstadt
Registratursignatur/AZ: No. 5 Fasc. 7
Zusatzklassifikation: Schiedsspruch
Ritterorden, Urkunden
Ritterorden, Urkunden >> Ritterorden, Urkunden >> 7. Amt Gelchsheim
1488 Oktober 11
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: 4 Wachssiegel, anhängend, 2. Sg. fehlt
Überlieferung: Ausfertigung
Originaldatierung: Dinstag nach Galli
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: 45 x 50 cm (h x b) Blattzahl: 1
Überlieferung: Ausfertigung
Originaldatierung: Dinstag nach Galli
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: 45 x 50 cm (h x b) Blattzahl: 1
Pappenheim, Sigmund Reichserbmarschall v.
Scherenberg, Rudolf v. (Fürstbischof Würzburg)
Seldeneck, Philipp v. (Reichserbküchenmeister)
Wolfskeel, Wilhelm v.
Wolfskeel, Wiguläus v.
Zobel v. Giebelstadt, Albrecht
Zobel v. Giebelstadt, Jörg
Zobel v. Giebelstadt, Philipp
Zobel v. Giebelstadt, Stephan
Zobel v. Giebelstadt, Walther
Darstadt (Gde. Ochsenfurt, Lkr. Würzburg)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:50 MESZ
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