Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz bekundet, dass sein Bruder Erzbischof Ruprecht von Köln ihm 10.000 Gulden geschuldet und darum etliche Burgen verschrieben hat, weitere 4.000 Gulden geliehen und schließlich eine Aufnahme von 30.000 Gulden getätigt hat, für die er dem Pfalzgrafen Schloss, Stadt und Zoll zu Kaiserswerth verschrieben hat. Beide Parteien haben sich geeinigt, dass noch eine Schuld von 35.000 Gulden aussteht. Diese Summe wurde am 28.07.1468 mit Zustimmung des Dekans und Domkapitels zu Köln auf Schloss, Stadt und Zoll zu Kaiserswerth gelegt. Der Aussteller erklärt die älteren Schuldbriefe über 10.000, 4.000 Gulden und 30.000 Gulden für kraftlos und verspricht, sie dem Erzbischof zu überantworten.
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Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz bekundet, dass sein Bruder Erzbischof Ruprecht von Köln ihm 10.000 Gulden geschuldet und darum etliche Burgen verschrieben hat, weitere 4.000 Gulden geliehen und schließlich eine Aufnahme von 30.000 Gulden getätigt hat, für die er dem Pfalzgrafen Schloss, Stadt und Zoll zu Kaiserswerth verschrieben hat. Beide Parteien haben sich geeinigt, dass noch eine Schuld von 35.000 Gulden aussteht. Diese Summe wurde am 28.07.1468 mit Zustimmung des Dekans und Domkapitels zu Köln auf Schloss, Stadt und Zoll zu Kaiserswerth gelegt. Der Aussteller erklärt die älteren Schuldbriefe über 10.000, 4.000 Gulden und 30.000 Gulden für kraftlos und verspricht, sie dem Erzbischof zu überantworten.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Nr. 812, 176
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Kopialbücher
Kopialbücher >> Weltliche Territorien und Herrschaften >> Kurpfalz >> Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten >> Friedrich I. >> Perpetuum (Kurfürst Friedrichs I. von der Pfalz) >> Urkunden
1469 Mai 4 (uff donrstag nach dem sontag cantate)
fol. 166v
Urkunden
Ausstellungsort: Lechenich
Siegler: Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz
Siegler: Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz
Kopfregest: "Als myn gnediger herr pfalczgrave Friderich sich verschribt dry briff nach der bezalung der Collischen schuld widder zu geben".
Kaiserswerth : Düsseldorf D
Lechenich : Erftstadt BM
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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04.04.2025, 08:17 MESZ
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