Die sieben Bürger und auf dem Schloss angestellt gewesenen Konstabler, als Georg Adam Klett, Georg Michael Seeger, Bernhard Friesinger, Johann Friedrich Mez, Johann Rudolph Müller, Jung Alexander Müller und Johann Gottlob Schuster werden mit ihrem Gesuch, sie außer der ihnen durch eine den 12. Dezember 1778 gnädigst erteilte Resolution abgesprochenen Exemtion vom Feuerlaufen außer der Stadt, bei der übrigen bisher genossenen Personalfreiheit gnädigst zu manutenieren, abgewiesen und dabei bestimmt, dass in solange, als sie keine wirklichen Dienste als Konstabler leisten werden, sie gleich anderen Bürgern zu Prästierung der Wachten und andern derlei Prästationen anzuhalten seien (Tübingen)
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Die sieben Bürger und auf dem Schloss angestellt gewesenen Konstabler, als Georg Adam Klett, Georg Michael Seeger, Bernhard Friesinger, Johann Friedrich Mez, Johann Rudolph Müller, Jung Alexander Müller und Johann Gottlob Schuster werden mit ihrem Gesuch, sie außer der ihnen durch eine den 12. Dezember 1778 gnädigst erteilte Resolution abgesprochenen Exemtion vom Feuerlaufen außer der Stadt, bei der übrigen bisher genossenen Personalfreiheit gnädigst zu manutenieren, abgewiesen und dabei bestimmt, dass in solange, als sie keine wirklichen Dienste als Konstabler leisten werden, sie gleich anderen Bürgern zu Prästierung der Wachten und andern derlei Prästationen anzuhalten seien (Tübingen)
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 213 Bü 3623
Zimmer lit. D, Schrank VI [eigentlich "6"], Fach 33, Fasz. 52
Zimmer lit. H, Schrank 5, Fach 21, Bund 114, Nr. 52
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 213 Oberrat: Jüngere Ämterakten (Spezialakten)
Oberrat: Jüngere Ämterakten (Spezialakten) >> 36. Feuersachen
1778-1780
Qu. 1-9
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ