Eidesstattliche Erklärung Katharinas von Gelnhausen, Klosterjungfrau zu Immichenhain, über Einkünfte aus einem ihr vermachten Erbes.
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Urk. 31, 236
Urk. 31, A II, Kloster Immichenhain
Urk. 31 Kloster Immichenhain - [ehemals: A II]
Kloster Immichenhain - [ehemals: A II] >> 1401-1500
1405 Dezember 13
Ausf., Perg., 3 anhängende Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Uff sente Lucientag der heiligen jungfrauen
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich Appurmann, Heinrich Jordan, Burgmann, und Heinrich Slirbach, Bürgermeister zu Neuenkirchen, bekennen, dass Katharina von Gelnhausen, Klosterjungfrau zu Immichenhain, vor ihnen zu Neuenkirchen erschienen ist und eidlich erklärt hat, dass in einem Brief ihr und ihrem verstorbenen Bruder Wigand drei Gulden Geldes auf und aus dem Erbe und Gut der Nenne Wigandis und der Else von Gelnhausen, Geschwister zu Lauterbach, verschrieben wären, nach ihres verstorbenen Bruders Tod dieser Brief abhanden gekommen wäre, sie jedoch die Einkünfte nicht verkauft oder jemandem verschrieben habe.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich Appurmann, Heinrich Jordan, Burgmann, und Heinrich Slirbach, Bürgermeister zu Neuenkirchen, bekennen, dass Katharina von Gelnhausen, Klosterjungfrau zu Immichenhain, vor ihnen zu Neuenkirchen erschienen ist und eidlich erklärt hat, dass in einem Brief ihr und ihrem verstorbenen Bruder Wigand drei Gulden Geldes auf und aus dem Erbe und Gut der Nenne Wigandis und der Else von Gelnhausen, Geschwister zu Lauterbach, verschrieben wären, nach ihres verstorbenen Bruders Tod dieser Brief abhanden gekommen wäre, sie jedoch die Einkünfte nicht verkauft oder jemandem verschrieben habe.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ