Untersuchung gegen die stud. theol. Albrecht Philipp Pfau und stud. theol. Ludwig Schneider wegen Herausforderung zum Duell, Beleidigung, ungebührlichen Verhaltens und Hausfriedensbruchs
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UG 140
Sortierung: 00140
0.1.3. Universitätsgericht
Universitätsgericht >> 03. Processualia >> 03.01. Universitätsangehörige >> 03.01.01. Criminalia >> 03.01.01.01. Duelle und Mensuren
Juli - Dez. 1876
Enthält u.a.: Anzeige des Herrn Bath (14. Juli 1876). - Verhandlung mit: Wächter Joachim Mentzel, stud. theol. Albrecht Philipp Pfau (14. Juli 1876). - Antrag des Restaurateurs Carl Niemann zu Zinnowitz auf Bestrafung der stud. theol. Albrecht Philipp Pfau und stud. theol. Ludwig Schneider wegen Hausfriedensbruchs. - Vernehmung von: stud. med. Georg Gadow, stud. theol. Ludwig Schneider, stud. theol. Hermann Kühl, Zeuge Kaufmann Ernst Reddemann, stud. theol. Paul Mahlendorff (21. Juli 1876). - Erkenntnis (6. Okt. 1876). - Strafe: Karzer und Zahlung der Gerichtskosten.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:30 MEZ