Die Brüder Werner und Johannes gen. von Asseburg, Knappen, bezeugen, daß ein Holzgericht, dem Johannes und Ludolf von Erkeln anstelle des Ritters Hermann von Brakel als Holzgrafen vorgesessen haben, Kloster Hardehausen als dem Eigentümer des von ihrem Vater, dem Ritter Borchard von Asseburg, dem Kloster verkauften Hofs up der Missen in Brakel [Kr. Höxter], das Recht auf fünf Achtwort [Nutzungsrechte] im Markenwald bei Hinnenburg [N Brakel (Stadt Brakel)] zugesprochen habe, und zwar entsprechend der Anzahl der Hufen des Hofs, ferner ein sechstes Achtwort für eine Hufe, die der höxtersche Scholaster Hermann besitzt. Zeugen werden benannt. Die Aussteller bieten Gewähr dafür und kündigen ihre Siegel an.
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Die Brüder Werner und Johannes gen. von Asseburg, Knappen, bezeugen, daß ein Holzgericht, dem Johannes und Ludolf von Erkeln anstelle des Ritters Hermann von Brakel als Holzgrafen vorgesessen haben, Kloster Hardehausen als dem Eigentümer des von ihrem Vater, dem Ritter Borchard von Asseburg, dem Kloster verkauften Hofs up der Missen in Brakel [Kr. Höxter], das Recht auf fünf Achtwort [Nutzungsrechte] im Markenwald bei Hinnenburg [N Brakel (Stadt Brakel)] zugesprochen habe, und zwar entsprechend der Anzahl der Hufen des Hofs, ferner ein sechstes Achtwort für eine Hufe, die der höxtersche Scholaster Hermann besitzt. Zeugen werden benannt. Die Aussteller bieten Gewähr dafür und kündigen ihre Siegel an.
B 604u, 505
B 604u Kloster Hardehausen - Urkunden
Kloster Hardehausen - Urkunden >> 1. Urkunden
1331 Januar 28
Vermerke: Ausfertigung, Pergament, die beiden an Pergamentpresseln einer etwa gleichzeitigen zerschnittenen Urkunde anhängenden Siegel verloren. Rückseitig: De sex achtwort in Bracle (14. Jh.). De sex mansis achtwort in markali silva iuxta Hindeborch ad curiam nostram in Brakel pertinentia (15. Jh.). Brakel ad capsam 4 (18. Jh.). Auf dem zweiten Pressel: ...impeterem religiosos viros (dominum) abbatem et conventum monasterii de Hersuidehusen Cisterciensis ordinis super iure minandi oves, quod dicitur scapd(rift)... Dieses Pressel dürfte zum Konzept der Urkunde Nr. 504 gehören. Druck: Wigand Archiv 3,3 S. 103-104, Asseburger UB 2 Nr. 935 (dort falsches Tagesdatum)
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:08 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.2. Fürstbistum Paderborn (Tektonik)
- 1.2.2.3. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster Hardehausen (Tektonik)
- Kloster Hardehausen / Urkunden (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)