Uttenweiler: Akten über den von Österreich geforderten vierten und fünten Teil des Lehenertrags von einem Jahr aufgrund eines geplanten Krieges
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/12 T 4 Nr. 605
Dep. 30 Rep. VI Schubl. 82 Uttenweiler Lade 4 Faszikel 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/12 T 4 Marchtal: Akten
Marchtal: Akten >> Uttenweiler
1705-1763
Enthält:
- ein kaiserliches Mandat des Jahres 1705, das jedem Inhaber österreichisches Lehen befiehlt, den vierten Teil des Lehensertrags eines Jahres nach Aulendorf, wo die hierfür zuständigen "Commisarien" sitzen, abliefern solle.
- Korrespondenz über einen deswegen anberaumten Rittertag zu Radolfzell der Ritterschaft im Hegau
- Schreiben verschiedener Oberämter und Gemeinden wegen des angeforderten Lehenquarts
- Forderung der verschiedenen Herrschaft, die Ansprüche zu senken
- Korrespondenz über die Lehenquint
- Ansuchen seitens Marchtal an Constantin von Ulm, eine Beschreibung der Allodial- und Lehengüter von Uttenweiler zu erstellen
- Königlich-ungarisches Mandat von 1742, wonach sämtliche Vasallen die Lehenquart binnen 6 Wichen und 3 Tagen zu entrichten haben
- Abschriften von Quittungen und Rechnungen der Lehenquint und -quart
- erneutes österreichisches Mandat von 1763, wonach sämtliche Vasallen die Lehenquart zu entrichten haben
- Berechnung der österreichischen Lehengüter in Uttenweiler
- Korrespondenz mit dem Statthalter zu Weingarten, dass die Summe nicht überschickt, sondern persönlich überbracht werden müsse
- Quittung über die erlegte Lehenquart von Uttenweiler, Seekirch und Alleshausen
- ein kaiserliches Mandat des Jahres 1705, das jedem Inhaber österreichisches Lehen befiehlt, den vierten Teil des Lehensertrags eines Jahres nach Aulendorf, wo die hierfür zuständigen "Commisarien" sitzen, abliefern solle.
- Korrespondenz über einen deswegen anberaumten Rittertag zu Radolfzell der Ritterschaft im Hegau
- Schreiben verschiedener Oberämter und Gemeinden wegen des angeforderten Lehenquarts
- Forderung der verschiedenen Herrschaft, die Ansprüche zu senken
- Korrespondenz über die Lehenquint
- Ansuchen seitens Marchtal an Constantin von Ulm, eine Beschreibung der Allodial- und Lehengüter von Uttenweiler zu erstellen
- Königlich-ungarisches Mandat von 1742, wonach sämtliche Vasallen die Lehenquart binnen 6 Wichen und 3 Tagen zu entrichten haben
- Abschriften von Quittungen und Rechnungen der Lehenquint und -quart
- erneutes österreichisches Mandat von 1763, wonach sämtliche Vasallen die Lehenquart zu entrichten haben
- Berechnung der österreichischen Lehengüter in Uttenweiler
- Korrespondenz mit dem Statthalter zu Weingarten, dass die Summe nicht überschickt, sondern persönlich überbracht werden müsse
- Quittung über die erlegte Lehenquart von Uttenweiler, Seekirch und Alleshausen
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:44 MESZ