Autographensammlung Engelmann, HHI.94.5036.539
HHI.Handschriftenabteilung-I Handschriftenabteilung I
Handschriftenabteilung I >> Archivalie – Korrespondenz
1946
"Sehr geehrter Herr Hartmann, warum Ihr Brief vom 27. Januar so lange Zeit gebraucht hat , um zu mir zu gelangen, das ahne ich nicht. Jedenfalls ist er nun bei mir eingetroffen, und ich freue mich, dass er eigentlich nur Gutes von Ihnen melden kann. Ich kann mir das wohl denken, dass Sie die Arbeit für den Kulturbund freut, und ich denke, das wird, namentlich wenn erst die bessere Jahreszeit da ist, auch für ihre Gesundung recht günstig sein. Dass Sie dem Präsidenten des Kulturbundes, Johannes R. Becher die erste Lesestunde gewidmet haben, freut mich sehr. Mit der Fallada-Stunde würde ich aber noch ein bisschen warten - und nicht nur darum, weil es mir z.Z. nicht möglich ist, Ihnen das gewünschte Material zur Verfügung zu stellen, weil ich's nämlich auch erst ganz neu zusammenstellen müsste, und dafür fehlt mir die Zeit. Aber Sie werden es ja wohl aus den Zeitungen gesehen haben, dass es Augenblicklich um Fallada ein wenig gewittert, und da wird es wohl für Sie besser sein, Sie warten erst einmal ab, bis dieser Sturm vorüber gezogen ist. Den Wolf werde ich mir von Ihnen erbitten, sobald Sie ihn senden können. Von der 1. Auflage besitze ich kein Exemplar mehr. Die besten Grüsse Ihres Fallada"
1 Brief mit Unterschrift
Archivalie – Korrespondenz
Deutsch
Berlin - Absendeort
Berlin - Absendeort
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.11.2025, 11:58 MEZ
Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International