Nachrichten des Rittergutes Prießnitz, zusammengetragen vom Gerichtsverwalter Heinrich Carl Reinhardt - Abschriften und Originale
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20523 Rittergut Prießnitz, Nr. 156 (Zu benutzen im Staatsarchiv Leipzig)
20523 Rittergut Prießnitz
20523 Rittergut Prießnitz >> 01. Grundlagen der Patrimonialherrschaft, Lehns- und Eigentumsverhältnisse, Umfang und Wert des Rittergutes
1539 - 1757
Enthält u. a.: Klärung der Schriftsässigkeit des Rittergutes Prießnitz, 1656 und 1711.- Verträge mit Nachbarherrschaften und Untertanen zur Hutung und Koppeljagd, 1539, 1564, 1591, 1659 und 1752.- Prießnitzer Fronregister, 1600 - 1602 und Dienste der Pferdner, 1606.- Verzeichnis über Kost und Speisung von Gesinde, Frönern und anderen Arbeitern, 1679.- Vergleich über Wachdienste der Untertanen für Rittergut, 1717.- Verzeichnis der ehemaligen Flößberger Lehnsleute zu Schönau, 2. Hälfte 17. Jh.- Viehhutungsrechte der Gemeinde Schönau in der "Viehweide", 1728.- Verzeichnis der Grenzzeichen "Laagd-Säulen" in der Flur Schönau, 1. Hälfte 18. Jh.- Vertrag der Einsiedelschen Brüder über die Bestimmungen der Testamentskasse, 1564.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:42 MEZ