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Lage und Aufgaben der Kirche, Kirchenpolitik 1945
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Enthält u.a.:
- Kirchenpolitische Korrespondenz, u.a. Military Government an alle Kirchengemeinden im Stadtkreis Frankfurt a.M., betr. die deutsche Kirchenpolitik des A.M.G., 26.4.1945, Alfred Braun an W., Betr.: Denkschrift über Ordnung im Schulwesen, Weinsberg 28.5.1945
- Anklageschrift des ‚Oberreichsanwalts beim ‚Volksgerichtshof' gegen eine Privatperson und diesbezügliche Korrespondenz, 1945
- Geschäftliche und Politische Korrespondenz
- Konzept zur Vorlage, betr. ‚Christlicher Friedensring', o.D.
- Unterlagen betr. den Aufbau eines Friedensschutzamtes, 5./6.1945
- Manuskripte, u.a. ‚Die vordringliche Aufgabe der Kirche Restdeutschlands, Denkschrift, dem Landesbischof W. vorgelegt von Hermann Sauer, o.D.; ‚Die Erfahrungen der theologischen Schule in Bethel in ihrer Bedeutung für die Neuordnung des theologischen Studiums', o.D.
- Manuskripte für Gottesdienste, u.a. ‚Jugendfeier'; 'Tauffeier'; ‚Bestattung', o.D.
- Übersetzung eines Schreibens des Headquarters U.s. Military Government Württemberg-Baden an W., betr. eine vorbereitete Radiopredigt, 18.8.1945
- Dokument betr. ‚Die vorläufige Ordnung der Evangelischen Kirche in Deutschland', o.D.
- Martin Niemöller an W., kirchenpolitische Betreffe, Frankfurt a.M. 2.9.1945
- Dankschreiben betr. die Fürsprache W.'s im Rahmen von Festnahmen, u.a. Privatperson an W., Stuttgart 17.9.1945
- Durchschläge verschiedener Ansprachen, u.a. Ansprache bei der Eröffnung der Juristenfreizeit in Bad Boll am 29.9.1945
- Versch. Korrespondenzen die Beurteilung der Mitgliedschaft in der NSDAP betr.; u.a. Wilhelm Bergolt (Rechtsanwalt) an W., betr. die Bitte um einen Persilschein, Heidelberg 29.10.1945
- Evang. Stadtpfarramt Stuttgart-Münster an den Ev. Oberkirchenrat, Betr.: Brennstoffversorgung im kommenden Winter, 3.10.1945
- Privatperson an W., betr. eine Umsiedlung und Unterkunft im Schwabenland, Langenbrücken 10.10.1945
- Versch. Reden und Vorträge, auch von W., u.a. Rede von W. an die Stuttgarter Gemeinde, 17.10.1945
- Druckschrift: Richtlinien zur Vereinheitlichung der liturgischen Gebräuche
- Versch. Pressekorrespondenz
- Zeitungsausschnitte zu kirchlichen Betreffen
- Asmussen an alle Landeskirchenregierungen, betr. Glocken in Hamburg, die nicht eingeschmolzen wurden, Schwäbisch Gmünd 6.12.1945
4,5 cm
Sachakte
Braun, Alfred
Sauer, Hermann
Niemöller, Martin
Bergolt, Wilhelm
Asmussen, Hans Christian
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.