Hans Müller von Lauterach ("Lutron"), Konlin Miller von Ulm, Michel Mülschlegel, Rietmüller zu Biberach, Jörg Wachter, Müller zu Munderkingen als Tädingsleute in der Streitsache zwischen der Bauernschaft Stadion, Bühl und Rettighofen als Klägern und dem Müller zu Unterstadion als Beklagtem um das Wuhr "bey dem Reichensteg" und die Bäche und Zuflüsse von Rettighofen, Mühlhausen und Mundeldingen ("Mongeltingen") urteilen auf einem gütlichen Tag: Der Eichbaum ("früchbom") am "Gaysselwuhr" soll für alle Zeit bleiben. Zwischen den Säulen sollen 30 Werkschuh offenbleiben, was durch 2 beschworene Eichpfähle bezeichnet wird. Das Gaysselwuhr soll der Länge nach bis in den Mühlbach 16 Werkschuh weit reichen und künftig nicht verändert werden. - Sr. auf Bitten der A.: Hans Adam vom Stain, Ritter, Dietrich von Rot ("Rott") zu Rieden als Vormünder der Kinder des verstorbenen Bernhard vom Stain, Hans Simon von Stadion zu Stadion als Grundherren der Vertragspartner
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Hans Müller von Lauterach ("Lutron"), Konlin Miller von Ulm, Michel Mülschlegel, Rietmüller zu Biberach, Jörg Wachter, Müller zu Munderkingen als Tädingsleute in der Streitsache zwischen der Bauernschaft Stadion, Bühl und Rettighofen als Klägern und dem Müller zu Unterstadion als Beklagtem um das Wuhr "bey dem Reichensteg" und die Bäche und Zuflüsse von Rettighofen, Mühlhausen und Mundeldingen ("Mongeltingen") urteilen auf einem gütlichen Tag: Der Eichbaum ("früchbom") am "Gaysselwuhr" soll für alle Zeit bleiben. Zwischen den Säulen sollen 30 Werkschuh offenbleiben, was durch 2 beschworene Eichpfähle bezeichnet wird. Das Gaysselwuhr soll der Länge nach bis in den Mühlbach 16 Werkschuh weit reichen und künftig nicht verändert werden. - Sr. auf Bitten der A.: Hans Adam vom Stain, Ritter, Dietrich von Rot ("Rott") zu Rieden als Vormünder der Kinder des verstorbenen Bernhard vom Stain, Hans Simon von Stadion zu Stadion als Grundherren der Vertragspartner
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 59 U 169
Oberamt Ehingen Nr. 93
B 59 Bü 3
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 59 Landvogtei Schwaben/Oberamt Altdorf
Landvogtei Schwaben/Oberamt Altdorf >> Urkunden
1534 März 30 ("uff Montag nach dem Hayligen Palmtag")
Urkunden
Siegler: Sr.: A.
Überlieferungsart: Abschrift
Siegelbeschreibung: aufgedr. Lacksg. der Landvogtei Schwaben u. der Gräflich Stadionschen Kanzlei
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschriften des Registrators (der Landvogtei) Jacob Niclas Welz u. des Obervogts (der Gf. v. Stadion) Franz Anthoni E
Besonderheiten: 1 Pap.heft, 9 S.
Überlieferungsart: Abschrift
Siegelbeschreibung: aufgedr. Lacksg. der Landvogtei Schwaben u. der Gräflich Stadionschen Kanzlei
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschriften des Registrators (der Landvogtei) Jacob Niclas Welz u. des Obervogts (der Gf. v. Stadion) Franz Anthoni E
Besonderheiten: 1 Pap.heft, 9 S.
Or.: SchönbAO U 253/254
Eisenreich, Franz Anthoni, Obervogt
Miller, Konlin
Müller, Hans
Mülschlegel, Michel
Rot(t) (zu Rieden), Dietrich von
Stadion, Hans Simon von
Stain zu Emerkingen, Bernhard von
Stain, Hans Adam von; Ritter
Wächter, Jörg
Welz, Jakob Niklas; Registrator
Biberach an der Riß BC
Bühl = Bühlhof : Oberstadion UL (?)
Lauterach UL
Mühlhausen : Mundeldingen, Oberstadion UL
Mundeldingen : Oberstadion UL
Munderkingen UL
Oberstadion UL
Rettighofen : Oberstadion UL
Rieden an der Kötz : Ichenhausen GZ
Ulm UL; Herrschaft
Unterstadion UL
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ