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Fronhof zu Meßdorf
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Enthaeltvermerke: Enthält: Greefslehen zu Oberdrees, zum Hof Meßdorf gehörig: Hebezettel der Weizenzinse, 1759 (fol. 219), Grundpachtlieferungen, 1780 (fol. 221 f.), Designation der Pertinenzien des Greefslehens und ihrer Inhaber, 1735 (fol. 240-243); 40 Morgen Büsche bei Buschhoven, zum Hof Meßdorf dingpflichtig: Extrakte der Meßdorfer Hofgerichtsprotokolle, 1601-1638 (fol. 225), Verzeichnisse der Buschparzellen mit ihren Inhabern, 1708-1712 (fol. 226-237), Zahlungen und Restanten der Kornzinse aus den 40 Morgen Büschen, 1667-1707 (fol. 238) - Darin: Urkunde des Klosters Knechtsteden betreffend Überlassung eines Anteils eines auf den Hof Wichelshoven des Stifts St. Maria im Kapitol zu Köln dingpflichtigen Lehens bei Bonn durch Theis von Roisdorf gen. von Rheindorf, Bürger zu Bonn, gegen Verschreibung einer Jahrrente von 2 Maltern Korn aus demselben Lehen, 1419 Januar 12 (fol. 235 f.; Abschrift)
Diverse Registraturbildner
26 Blatt
Sachakte
Papier, Heft und lose Bögen und Blätter, fol. 218-243 [entnommen aus Bonn, St. Cassius, Akten Nr. 78], Folio
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.