Johann Josef de Brun, Schultheiß, Michael Josef Gr
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K/115
G 1 Grefrath Urkunden und ältere Akten bis 1848 Grefrath Urkunden und ältere Akten bis 1848
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1762 Dezember 30
Regest: Johann Josef de Brun, Schultheiß, Michael Josef Granderath, Pastor, Hennes Dohmes und Peter Pesch, Meistbeerbte, Johann PilGrams, Gereth Kaether, Ercken Biest, Willem Eickes und Johannes Rieps, Schöffen, Joachim Feulles, Meves Oeben, Hendrich Biest, Hieronymus Stevens, Peter Kimpen und Hendrich Berger, Geschworene des Kirchspiels und der Herrlichkeit Grefrath im Amte Krickenbeck, Oberquartier Geldern, bekunden, daß sie von den Eheleuten Peter Steinraedts und Sofia Syben 200 Klevische Reichstaler leihen, um hiermit rückständige Kontributionen zu bezahlen. Das Kapital ist fortan alljährlich am 30. Dezember, erstmalig 1763, mit 5 v.H. zu verzinsen. Es kann zurückgezahlt werden, wenn ein halbes Jahr vor dieser Termin eine Kündigung erfolgt. Zur Bürgschaft für die Schuldsumme und die verfallenen Zinsen stehen sämtliche Güter und Einkünfte des Kirchspiels Grefrath. Ausgefertigt durch J. Biesten, Sekretär. Zusatz 1785 Januar 3, Süchteln. Peter und Gertgen Steinratz bescheinigen, daß sie die vorstehende Schuldverschreibung an den Vikar Lochter und den Kirchmeister Derick Clanten abtreten. Der Gegenwert von 200 Klevischen Reichstalern oder 600 Gulden wird durch die Regierer Jakob Clanten und Thys Smetz ausgezahlt. Hierzu wurden entnommen 400 Gulden aus der Kirchenkasse und 200 Gulden aus der Donnerstags-Meßstiftung.
Or. Pap. mit dem aufgedrückten Gemeindesiegel, ein Bogen.
Urkunden
Brun de, Johann Josef
Granderath, Michael Josef (Pastor)
Dohmes, Hennes
Pesch, Peter
PilGrams, Johann
Kaether, Gerret
Biest, Ercken
Eickes, Willem
Rieps, Johannes
Feulles, Jochim
Oeben, Meves
Biest, Hendrich
Stevens, Hieronymus
Kimpen, Peter
Berger, Hendrich
Steinraedts, Peter
Syben, Sofia
Biesten, J.
Steinratz, Peter
Steinratz, Gertgen
Lochter, N.N. (Vikar)
Clanten, Derick
Clanten, Jakob
Smets, Thys
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:23 MEZ