Vor dem kaiserlichen Notar Grundscheidt und den Zeugen: Heinrich Damius lic. jur.; Johann Otto Duising, Fähnrich; Konrad Ponten, Abraham Goldenbergh und Johann Clausius legen die Brüder Wilhelm von der Hell und Hermann von der Hell ein Codicill zu einem zuvor errichteten Testament vor und bitten um Beglaubigung (Unterschriften, Unterschrift und Siegel (kein. Not Signet!)) des Notars) 1634 Mai 1. Goldenbergs Haus in der Steinstraße zu Moers. Wilhelm und Hermann von der Hell beabsichtigen in fremdes Land zu ziehen. Sie haben am 12./13. Juli 1633 zu Harderwijk ein Testament errichtet, das sie bestätigen. Sie übertragen an Wilhelm Reiner, Kapitain, und Juffer Liffrida, beide geb. von Cloudt zu Lauersfort testamentarisch ihren Anteil an Foewinckelshoff im Amt Willich (Wylich). Unterschriften und Siegel. 1634 Mai 1. Moers
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Vor dem kaiserlichen Notar Grundscheidt und den Zeugen: Heinrich Damius lic. jur.; Johann Otto Duising, Fähnrich; Konrad Ponten, Abraham Goldenbergh und Johann Clausius legen die Brüder Wilhelm von der Hell und Hermann von der Hell ein Codicill zu einem zuvor errichteten Testament vor und bitten um Beglaubigung (Unterschriften, Unterschrift und Siegel (kein. Not Signet!)) des Notars) 1634 Mai 1. Goldenbergs Haus in der Steinstraße zu Moers. Wilhelm und Hermann von der Hell beabsichtigen in fremdes Land zu ziehen. Sie haben am 12./13. Juli 1633 zu Harderwijk ein Testament errichtet, das sie bestätigen. Sie übertragen an Wilhelm Reiner, Kapitain, und Juffer Liffrida, beide geb. von Cloudt zu Lauersfort testamentarisch ihren Anteil an Foewinckelshoff im Amt Willich (Wylich). Unterschriften und Siegel. 1634 Mai 1. Moers
505
A III 85 Von Pelden genannt Cloudt
Von Pelden genannt Cloudt >> Verwandte Familien >> von der Hell
1634 Mai 1
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:27 MEZ